| 20:40 Uhr

Konzer Lehrer trifft Bundespräsident Joachim Gauck

Bundespräsident Joachim Gauck und Lehrer Jürgen Kopp bei der Verleihung des Deutschen Zukunftspreises in Berlin. Foto: Gymnasium Konz
Bundespräsident Joachim Gauck und Lehrer Jürgen Kopp bei der Verleihung des Deutschen Zukunftspreises in Berlin. Foto: Gymnasium Konz FOTO: (h_ko )
Konz/Berlin. Der Konzer Gymnasiallehrer Jürgen Kopp hat den Mint-Lehrerzweig als Gast bei der Verleihung des Deutschen Zukunftspreises in Berlin vertreten. Dort kam er mit Bundespräsident Joachim Gauck ins Gespräch.

Konz/Berlin. Jürgen Kopp ist Lehrer für Chemie und Biologie sowie Beauftragter für die Mint-Fächer am Gymnasium Konz, also für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Als Anerkennung für seinen großen Einsatz zur Förderung der schulischen Mint-Entwicklung, insbesondere zur Förderung der "Jugend forscht"-AG am Gymnasium Konz, wurde ihm der Helmholtz-Lehrerpreis 2015 und die Auszeichnung "Mint-Botschafter des Jahres 2016" verliehen.

Anlässlich dieser Mint-Auszeichnungen erhielt er eine Gast-Einladung des Bundespräsidenten zur Teilnahme an der Verleihung des Deutschen Zukunftspreises 2016. Beim Deutschen Zukunftspreis handelt es sich um den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation. Kopp betonte, dass die Einladung des Bundespräsidenten für ihn eine große Ehre gewesen sei und er nach der Preisverleihung in lockerer Runde die Möglichkeit gehabt habe, mit Joachim Gauck persönlich über die "Jugend forscht"-Landschaft an Schulen zu sprechen. In einem Punkt seien sich der Bundespräsident und er schnell einig gewesen: Der Forschungsstandort Deutschland brauche eine maximale schulische Mint-Förderung, da die Wissenschaftler von morgen das Interesse und Rüstzeug für Studium und Forschung im Verlauf ihrer Schullaufbahn erwerben würden. Außerdem betonte Jürgen Kopp, dass der Deutsche Zukunftspreis letztlich an seinen persönlichen Projektfavoriten verliehen wurde, was ihn sehr gefreut habe.

Der Deutsche Zukunftspreis ging an eine Forschergruppe der Technischen Universität Dresden mit dem Projekt "Das faszinierende Material Carbonbeton - sparsam, schonend, schön". Carbonbeton ist ein neuartiger Beton-Verbundwerkstoff, der als Bewehrung ein Gelege aus Kohlenstofffasern (Carbon) enthält. Diese Bewehrung ist noch fester als Stahl, zugleich aber leichter, flexibel verformbar und sehr beständig, da das Material im Gegensatz zu Stahl nicht korrodiert. red