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Neue Räume für das Altenzentrum

Architekt Johannes Aussems (rechts) übergibt symbolisch den Schlüssel für die neuen Räume des DRK-Altenzentrums in Karthaus an Heimleiter German Robling. TV-Foto: Jürgen Boie
Architekt Johannes Aussems (rechts) übergibt symbolisch den Schlüssel für die neuen Räume des DRK-Altenzentrums in Karthaus an Heimleiter German Robling. TV-Foto: Jürgen Boie
Neue Begegnungs- und Betreuungsräume im Altenzentrum des Deutschen Roten Kreuzes (DRK): Der 470 000 Euro teure Anbau mit rund 170 Quadratmetern Nutzfläche ist offiziell eingeweiht worden.

Konz. (jbo) "Bislang hatten wir als Kommunikationsräume neben dem Bereich für die Mahlzeiten nur die Zimmer der Bewohner oder die Flure und Gänge. Wir brauchten dringend Platz für gemeinschaftliche Aktivitäten", sagt German Robling, Heimleiter des DRK-Altenzentrums in Konz-Karthaus. Der jetzt eingeweihte Anbau mit einem 95 Quadratmeter großen Begegnungs- und Betreuungsraum und 75 Quadratmetern umfassenden Nebenräumen inklusiv einer Küche schafft die Voraussetzungen für ein stärkeres Kulturleben und ermöglicht eine Vielzahl neuer Aktivitäten.

"Wir haben jetzt die Möglichkeit, Kino-Abende zu veranstalten, und können in der Küche mit bis zu zehn Personen gleichzeitig kochen. Darüber hinaus gibt es eine Bistro-Ecke zur Kommunikation. Und bei entsprechendem Wetter kann der Raum durch das Öffnen der großen Schiebefenster mit der Terrasse und dem Park verbunden werden", freut sich Robling. "Damit können wir die Lebensqualität der Heimbewohner deutlich verbessern."

Bei der feierlichen Einweihung des Anbaus zeigte sich, wie vielfältig die neuen Räumlichkeiten genutzt werden können: Neben einer Sitztanzgruppe sorgten die Heimbewohner Anna Klein und Günther Liebald für musikalische Unterhaltung. Landrat Günther Schartz - der Landkreis Trier-Saarburg ist Eigentümer des Altenzentrums, das DRK der Mieter - war sich dann auch sicher, dass die Baukosten in Höhe von 470 000 Euro "eine gut angelegte Investition" seien. "Das Haus bietet schon jetzt einen offenen Mittagstisch und liegt in der Nachbarschaft eines Kindergartens und einer Schule. Dank der neuen Räume ist das Altenzentrum auf dem Weg zu einer offenen Einrichtung ein gutes Stück weitergekommen", sagte Schartz. Die Pfarrer Georg Dehn (St. Nikolaus) und Martin Jordan (Evangelische Gemeinde Konz) erbaten Gottes Segen für den Anbau, dessen großer Saal durch mobile Trennwände in vier Bereiche unterteilt werden kann. Heimleiter Robling blickte in seinem Grußwort bereits noch weiter in die Zukunft: "Als Nächstes ist die Sanierung des Wohnbereichs nötig."

Nachdem der Niedermenniger Architekt Johannes Aussems symbolisch den Schlüssel für die neuen Räume an Heimleiter Robling übergeben hatte, saßen zahlreiche Heimbewohner noch bei Snacks und Getränken im großen Saal zusammen. Das Konzept scheint aufzugehen.