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Ramsauer bei Spatenstich für Ortsumgehung für Konz-Könen

Spatenstich fuer die Ortsumgehung Konz_Koenen. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer. TV-Foto: Friedemann Vetter
Spatenstich fuer die Ortsumgehung Konz_Koenen. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer. TV-Foto: Friedemann Vetter FOTO: Friedemann Vetter
Konz-Könen. Politprominenz trifft auf Bürgerengagement: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat zusammen mit Landesverkehrsminister Roger Lewentz (SPD) offiziell den Bau der Ortsumgehung für Konz-Könen eingeläutet. Etwa 200 Bürger aus Könen und den umliegenden Ortschaften sowie etliche Politiker aus der Region haben sich das nicht entgehen lassen. Christian Kremer

Die Stimmung war feierlich. Ramsauer lobte vor allem das Engagement der Könener Bürgerinitiative für ihre Ortsumgehung. "Sie können sich als Musterbeispiel guter Bürgerkultur in Deutschland verstehen", sagte er mit Blick auf die Könener - allen voran auf den Sprecher der Bürgerinitiative Erwin Carl.

Bis 2015 soll die 4,3 Kilometer lange und 20 Millionen Euro teure Ortsumfahrung fertig gestellt werden. Ein entsprechendes Schild wurde bei dem Spatenstich enthüllt.

Vom Land Rheinland-Pfalz forderte Ramsauer, seine Haltung zur Nordumfahrung Triers und zum Moselaufstieg zu überdenken. "Es kann nicht sein, dass diese Stadt im überregionalen Verkehr erstickt", sagte Ramsauer. Nur wenn das Land die Projekte im 2013 fälligen Bundesverkehrswegeplan als vordringlich einstufe, könne der Bund Geld dafür bereitstellen.

Landesverkehrsminister Roger Lewentz (SPD) meinte: "Wir sind dabei, ein Konzept für die ganze Region auf den Weg zu bringen." Unter anderem seien der vierspurige Ausbau der Biewertalbrücke und der Ausbau des Schienenverkehrs geplant. Den Bau der Umgehungsstraßen für Trier hält er hingegen für unrealistisch. Wir würden uns natürlich freuen, wenn der Bund uns so viel Geld zur Verfügung stellen würde."