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Feste
Wellener Kirche feiert ihren Ehrentag

Das schmucke Gotteshaus St. Kunibert in Wellen wird 125 Jahre alt. Gefeiert wird am Wochenende.
Das schmucke Gotteshaus St. Kunibert in Wellen wird 125 Jahre alt. Gefeiert wird am Wochenende. FOTO: Jürgen Boie
Wellen. Die Pfarrgemeinde Temmels/Wellen zelebriert den Geburtstag ihres Gotteshauses. Bis zum Wochenende sollen auch die letzten Spuren der Einbrüche verschwunden sein.

Die Kirche St. Kunibert in Wellen wird 125 Jahre alt. Die Pfarrgemeinde Temmels/Wellen feiert daher an diesem Wochenende rund um das Gotteshaus in der Wellener Moselstraße ein großes Pfarrfest.

Es wird alles geboten, was ein Pfarrfest ausmacht – und noch ein bisschen mehr: Die Pfarrgemeinde Temmels/Wellen hat für dieses Wochenende ein umfangreiches Programm für die Feierlichkeiten anlässlich des Geburtstags der Wellener Kirche St. Kunibert zusammengestellt. Schirmherr des Fests ist Wolfgang Hirzi, Geschäftsführer der TKDZ / Porr AG in Wellen. Kultureller Höhepunkt der Jubiläumsfeier ist das Konzert am Samstagabend um 20 Uhr. Der Chor Municipale Grevenmacher unter der Leitung von Michel Krier und an der Orgel begleitet von Marcel Weis singt Werke von Bach, Fouré, Elgar, Saint-Saens, Bruckner, Mozart und mehr.

Der Sonntag steht im Zeichen von Familie und Gemeinde. Nach dem Hochamt um 10.30 Uhr – gehalten von Claude Bache, Dechant aus Grevenmacher – hat das Festkomitee ein Mittagessen vorbereitet. Kaffee und Kuchen, musikalische Unterhaltung durch den Musikverein Concordia Wellen und den Shanty-Chor aus Wasserliesch sowie Spielspaß für Kinder sollen nach der Vorstellung der Organisatoren für ein kurzweiliges und vergnügliches Fest sorgen. Die Moselstraße im Umfeld der Kirche wird vorsorglich am Samstag und Sonntag gesperrt.

In der Kirche selbst sollen bis zum Wochenende auch die letzten Spuren des Einbruchs vom Dezember 2015 verschwunden sein. Die Türen des Tabernakel, die übel zugerichtet wurden, sind dann wieder strahlend schön“, freut sich Küster Stefan Peters. Auch ein Kelch aus dem Kirchenbesitz, den die Diebe auf der Flucht in die Mosel geworfen haben und der bei einer Tauchaktion im September 2016 auf dem Flussgrund gefunden wurde, ist wieder ein prächtiges Schmuckstück geworden.

Überhaupt ist die Kirche ein optisches Kleinod in Wellen. Der Aufgang zum Gotteshaus mit seinen rund 20 Treppenstufen wurde vor drei Jahren komplett erneuert. Für den kleinen Platz vor der Sakristei wurden Natursteine verarbeitet. Dach und Fenster sind in gutem Zustand – die Wellener tun offensichtlich viel, um den Kirchenbau zu pflegen und zu erhalten. Die äußeren Bedingungen für ein gelungenes Pfarrfest zum Kirchenjubiläum sind also gegeben. Diverse Ehrengäste werden erwartet. Und die heilige Barbara, Schutzpatronin der Bergleute, wird von ihrem Platz auf dem Wellener Altar über allem wachen.