900 Fans schreien nach „Sofia“ - Zwei Stunden Latin-Pop mit Alvaro Soler

Ausverkauftes Konzert : 900 Fans schreien nach „Sofia“ - Zwei Stunden Latin-Pop mit Alvaro Soler

Wer 900 Zuschauer dazu bringt, Kniebeugen zu machen, sich im Kreis zu drehen und wild zu hüpfen, hat seine Fans im Griff. Gelungen ist das am Dienstagabend Alvaro Soler. Der spanisch-deutsche Sänger feierte im Atelier in Luxemburg vor ausverkauftem Haus eine große Latin-Pop-Party mit dem Publikum.

Da sitzt er auf einem Schemel am Rand der Bühne. Ein winziges Piano, quasi in Taschenformat, vor sich. „Das große hätte nicht auf die Bühne gepasst“, erklärt Alvaro Soler seinem Publikum schmunzelnd auf spanisch.

Der blutjunge Pop-Sänger performt vor 900 Zuschauern im Luxemburger Atelier. Der Gig ist ausverkauft. So viele Kinder wie am Dienstagabend sieht man selten bei einem Konzert. Die rufen schon vor Beginn des Konzerts im Chor seinen Namen. Als Soler endlich die Bühne betritt, begrüßt ihn vor allem das ekstatische Quieken der jungen Fans. Mit No Te Vayas, Puebla und La Libertad eröffnet er den Abend.

Er hat eine achtköpfige Band dabei, die ihn mit Gitarre, Keyboard, Geige, Bassgitarre, Trompete, Saxofon, Schlagzeug und Percussions begleitet. Wie der 27-jährige Popsänger sind auch die Musiker sehr jung. Alle wirken wie ein super eingespieltes Team, das richtig Spaß auf der Bühne hat. Der Funke springt schnell auf das Publikum über, das ausgelassen mitsingt.

Alvaro Solers Songs sind eingängig. Die perfekte Musik für eine Sommerparty. El Mismo Sol, Yo Contigo, Tu Conmigo oder sind nur drei weitere im Potpourri der 22 Songs, die Soler im Gepäck hat. Bei Te Quiero Lento begleiten die Zuschauer ihn mit einem Klatschkonzert.

Soler steigt von der Bühne und gibt den Fans High fives. Dann bei Agosto bringt er das Publikum dazu, Kniebeugen zu machen, sich im Kreis zu drehen und wild zu hüpfen. Das macht Spaß. Alle haben ein breites Grinsen im Gesicht. Und schon geht es weiter mit Loca, Histerico und natürlich La Cintura.

Zwischendurch zeigt Soler, dass er fließend spanisch, englisch und deutsch spricht. Bei den Songs switcht er zwischen Gitarre und Piano.

Ein Song fehlt den Fans noch. Immer wieder ertönt der Schrei nach Sofia. Und endlich: nach El Camino und Bonita singt Soler als letzte Zugabe zum Abschluss endlich das Stück Sofia. Das feiern die Fans textfest und tanzend mit. Sie sehen zufrieden aus, als sie nach zwei Stunden das Atelier verlassen.

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