A cappella á la Hollywood

Ein nahezu ausverkauftes Haus konnte das Trifolion in Echternach verbuchen, als das Vokalsextett "Voice male" die Bühne eroberte. Ihr Programm hatten die sechs Belgier mit "Voice male at the movies" überschrieben und versprachen einen Abend mit Filmmusik, bei dem jeder auf seine Kosten kommen sollte.

Das Versprechen sollte eingehalten werden und als nach gut zwei Stunden auf der Leinwand, auf der immer wieder Videoclips gezeigt wurden, das berühmte "The End" erschien, gab es stehenden Applaus für die ehemaligen Mitglieder des Antwerpener Kathedralchores.

Der Reigen mit Filmmusik wie "Singin' in the rain", "Hot stuff", oder "Eye of the tiger" wurde wirkungsvoll eröffnet mit der berühmten Fanfare der Twentieth Century Fox. Es war in der Tat schon erstaunlich, was Tijl Corremans, Jean-Pierre Bodson, Jan Vannot, Jan Coesemans, Harald Van Beek und nicht zuletzt der abgrundtiefe Bass von Jo Annemans mit ihren Stimmen alles zaubern konnten. So suchte man die Mundharmonika bei der Musik zu "Spiel mir das Lied vom Tod". Natürlich vergeblich, weil Voice male sich ganz der a-cappella-Musik verschrieben hat, also auf jede instrumentale Unterstützung verzichtet. Und ihre Show, immer wieder auch gewürzt mit Tanzeinlagen, begeisterte die Echternacher Zuschauer. Gerhard W. Kluth

Kurzkritik: Voice male im Trifolion

A cappella á la Hollywood

Ein nahezu ausverkauftes Haus konnte das Trifolion in Echternach verbuchen, als das Vokalsextett "Voice male" die Bühne eroberte. Ihr Programm hatten die sechs Belgier mit "Voice male at the movies" überschrieben und versprachen einen Abend mit Filmmusik, bei dem jeder auf seine Kosten kommen sollte. Das Versprechen sollte eingehalten werden und als nach gut zwei Stunden auf der Leinwand, auf der immer wieder Videoclips gezeigt wurden, das berühmte "The End" erschien, gab es stehenden Applaus für die ehemaligen Mitglieder des Antwerpener Kathedralchores. Der Reigen mit Filmmusik wie "Singin' in the rain", "Hot stuff", oder "Eye of the tiger" wurde wirkungsvoll eröffnet mit der berühmten Fanfare der Twentieth Century Fox. Es war in der Tat schon erstaunlich, was Tijl Corremans, Jean-Pierre Bodson, Jan Vannot, Jan Coesemans, Harald Van Beek und nicht zuletzt der abgrundtiefe Bass von Jo Annemans mit ihren Stimmen alles zaubern konnten. So suchte man die Mundharmonika bei der Musik zu "Spiel mir das Lied vom Tod". Natürlich vergeblich, weil Voice male sich ganz der a-cappella-Musik verschrieben hat, also auf jede instrumentale Unterstützung verzichtet. Und ihre Show, immer wieder auch gewürzt mit Tanzeinlagen, begeisterte die Echternacher Zuschauer. Gerhard W. Kluth