Antikenfestspiele - wohin?

Seit Jahren wird in Trier über die Frage diskutiert, wie es mit den Antikenfestspielen weitergehen soll. Bescheiden weitermachen oder ausbauen? Im Amphitheater spielen oder in den Thermen oder beides? Lieber bei antiken Stoffen bleiben oder das Spektrum öffnen? Sparen oder auf Stars setzen? Am Theater als Träger festhalten oder einen anderen suchen? Nach Antworten sucht ein TV-Forum am 4. Juni.

Trier. (DiL) Eingeladen zum Thema "Die Zukunft der Antikenfestspiele" sind Politiker, Wirtschaftsvertreter, Kultur- und Veranstaltungs-Experten. Gefragt sind nicht nur eingefahrene Wege, sondern auch Vergleiche mit anderen, erfolgreichen Modellen. Zu den Diskussionsteilnehmern gehören Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen und Kultur-Staatssekretär Joachim Hofmann-Göttig, dessen Landesregierung die Festspiele gemeinsam mit der Stadt finanziert. Eine wichtige Rolle spielt natürlich auch Intendant Gerhard Weber. Das Forum wird in vier Themenblöcken debattieren. Zur Frage des Spielorts schalten sich Thomas Metz (Burgen, Schlösser, Altertümer), Architekt Francois Valentiny und Konzertpromotor Ingo Popp ein. Über die Frage der Vermarktung diskutieren Andrea Weber (Deutscher Hof), Ronald Frank (Medienfabrik) und Hans-Albert Becker (TIT). In Sachen Trägerschaft/Finanzierung berichtet Joachim Arnold (Zeltoper Merzig) über seine Erfahrungen, flankiert von Richard Groß (IRT) und Arne Rössel (IHK). Anregungen zum inhaltlichen Konzept geben Kulturdezernent Ulrich Holkenbrink und Rainer Zahnhausen (Förderverein). Das TV-Forum findet im neuen Kaiserthermen-Gebäude statt, Beginn ist am 4. Juni um 20 Uhr. Alle Interessierten sind eingeladen, der Eintritt ist frei.

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