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Antikörperkultur-Künstlerkollektiv organisiert digitales Festival

Kunst : Dutzende Künstler auf der digitalen Bühne

Ein Trierer Künstlerkollektiv lädt am Samstag zum Onlinefestival.

(Mos) Wer Theater, Kunst und Musik liebt, hat derzeit zwei Möglichkeiten: Traurig sein, weil alles zu ist oder den Künstlern dabei zusehen, wie sie ihre Kreativität im weltweiten Netz ausleben.

Gelegenheit dazu bietet sehr bald auch ein digitales Kulturfestival mit Tanz, Musik, Gesang, Kabarett und Schauspiel, das das Antikörperkultur-Künstlerkollektiv aus Trier am Samstag, 9. Mai, ab 15 Uhr streamt. Über die Website www.antikoerperkultur.com stellen Künstler aller Sparten live eine Kostprobe ihrer Kunst vor. In dem Kollektiv haben sich unter der Leitung von Joya Ghosh and Friends rund 20 Künstler verschiedenster Sparten als Reaktion auf die Corona-Krise zusammengeschlossen, um anderen „die Zeit in der Quarantäne mit Theater, Literatur, Musik und vielen weiteren künstlerischen Beiträgen zu versüßen“.

Am Samstag treten folgende Schauspieler, Kabarettisten, Tänzer, Sänger und Künstler aus der näheren Umgebung und aus ganz Deutschland auf: Sebastian Lehmann, CoronArt Kollektiv, Simon Höness, Antonia Knaupe, Sara Schilasky, Joya Ghosh, Ulrike Schena-Heinrich, Kerstin Kirch, Rosângela Ferreira, Jan Philip Keller, Julia Prochnow, Manuel Klein, Uwe Heil Trio, Rick Henry Ginke, Liv Migdal, Klaus Klaas & Noémi Schröder, Philipp Iskariot, Nadia Migdal, Jörg Werron, Julienne Pfeil, Christian Miedreich, Matan Goldstein, Paul Hess, Maximilian Hein, Max Erdmann, Ilka Becirevic, Elke Hennig, Lara Schitto, Luiza Braz Batista, Marije Louise, Ansan Ensemble, Marsha Zimmermann, Susi Studentkowski und Larissa Mota und Laas Koehler.

Freiwillige Festivaltickets können für fünf Euro vorab erworben werden. Es ist aber auch möglich, sich am Festivaltag spontan einzuschalten und ein Ticket zu kaufen. Mehr dazu auf www.antikoerperkultur.com

Der Erlös aus den Ticketverkäufen wird zu 80 Prozent auf die Künstler und zu 20 Prozent an die gemeinnützige Organisation The Mathare Children’s Fund Panairobi ausgezahlt.