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Bachmotetten in Trier und Springiersbach

Bachmotetten in Trier und Springiersbach

Die Motetten von Johann Sebastian Bach gehören zum Schönsten, was die barocke Chorliteratur zu bieten hat. Vier von ihnen werden am Wochenende in Trier und im Kloster Springiersbach erklingen.

Trier/Bengel. Insgesamt sind es sechs Motetten, die Johann Sebastian Bach der Nachwelt hinterlassen hat. Fünf davon sind Kompositionen, die er anlässlich von Beerdigungen verfasste. Am Samstag, 9. April, stehen vier dieser Motetten auf dem Programm des Konzertes, das um 19.30 Uhr in der Trierer Basilika St. Paulin stattfindet. Ausführende sind der Speechor unter der Leitung von Sebastian Glas sowie die Instrumentalisten Gernot Süßmuth (Violine), Ursula Heckmann (Violoncello) und an der Orgel Julia Glas.

Für drei der vier von Glas ausgesuchten Werke (BWV 225, 226 und 228) fordert Bach zwei vierstimmige Chöre. Das BWV 227, "Jesu meine Freude", ist für einen vier- bis fünfstimmigen Chor gesetzt. Komplettiert wird das Programm durch eine Sonate und eine Partita für Violine Solo, die Bach in seiner Zeit als Kapellmeister in Köthen verfasste. Im Gegensatz zu den Motetten ist hier mit 1720 das genaue Entstehungsjahr bekannt.

Wiederholt wird das Konzert am Sonntag, 10. April, um 16 Uhr in der Klosterkirche Springiersbach. gkl

Karten gibt es in den TV-Service-Centern Trier, Bitburg und Wittlich.