| 20:39 Uhr

Beifallsstürme für Franz Grundheber in Elbphilharmonie

Trier. (aheu) Lob in den höchsten Tönen für Franz Grundheber: Der aus Trier stammende Opernsänger hatte Ende Januar bedauert, dass er nicht am Gedenkkonzert für den Sänger Peter Roth-Ehrang in der Heimat teilnehmen konnte. Dabei hatte er einen guten Grund: Er sang in Hamburg in der gerade eröffneten Elbphilharmonie den Moses in Arnold Schönbergs "Moses und Aron".

Dafür erntete der 69-Jährige nun Beifallsstürme, sein Auftritt sei "herausragend" gewesen, urteilte das Hamburger Abendblatt und führte aus: "Franz Grundheber als Moses verlieh dem Schönbergschen Sprechgesang eine eindringliche vokale Kraft. Genial, wie er den zu sprechenden Text musikalisch ausdeutete und mit Gott in einen direkten Dialog trat." Und bei der "Welt"/N24 heißt es von der Veranstaltung: "Es ereignete sich das bislang stimmigste, zukunftsweisendste Konzert in Hamburgs neuem Wahrzeichen. (...) Der Moses des Bariton-Urgesteins Franz Grundheber ist ein Prophet von raumgreifender, hirnerschütternder, flammender Präsenz."