Besonderes Gesicht und Ausstrahlung

Besonderes Gesicht und Ausstrahlung

Er ist ein Experte, wenn es um Models geht: Pascal Kluttig aus Berlin. Ihm gehört eine Modelagentur mit. Und er vermittelt auch viele Models in die ganze Welt. Damit verdient er Geld. Dem TV hat der 39-Jährige für die Kinder-Nachrichten erzählt, wie er neue Models entdeckt.



Wie schön muss man sein, um Model zu werden?

Pascal Kluttig: Man sollte groß und schlank sein. Man sollte auch ein schönes Gesicht haben. Am wichtigsten ist aber die Ausstrahlung. Man sollte interessant aussehen, etwas Besonderes haben. Und auf Fotos außergewöhnlich gut wirken.

Wie entdecken Sie solche Menschen?

Pascal Kluttig: Man kann sich bei uns bewerben. Ich achte aber auch überall, wo ich hingehe, dar-auf, ob ich interessante Typen entdecke. Viele Fotografen machen das übrigens genauso. Man kann also auch auf der Straße, beim Shoppen oder in der Disco als Model entdeckt werden.

Wenn man jung ist, was wird dann aus der Schule?

Pascal Kluttig: Zur Schule gehen und gleichzeitig modeln, das funktioniert nicht so gut. Die großen Modenschauen in Paris, Mailand und New York sind im Frühjahr und im Herbst. Da sind keine großen Ferien. Wenn wir junge Mädchen in unsere Kartei aufnehmen, dann besprechen wir das mit ihnen und ihren Eltern. Sie können dann erste Aufträge in den Sommerferien machen oder auch mal ein paar Tage von der Schule freinehmen. Richtig los geht es meist erst nach der Schule. Das reicht aber auch noch aus.

Wie helfen Sie als Agentur den Models?

Pascal Kluttig: Wir kümmern uns vor allem darum, dass sie Aufträge bekommen. Am Anfang stellen wir aber erst mal eine Mappe mit guten Fotos zusammen. Mit denen können sich die Models bei Kunden oder bei anderen Agenturen bewerben. Wenn eines unserer Models einen Auftrag im Ausland hat, organisieren wir den Flug und die Unterkunft. Außerdem sind wir bei allen Fragen für sie da, geben Tipps, zum Beispiel auch beim Thema Geld. Einige Models verdienen sehr gut. Das sollte man nicht nur für Klamotten ausgeben, sondern etwas davon für später aufheben. Denn die meisten können nicht ihr ganzes Leben lang als Model arbeiten.

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