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"Darauf hat die Porta 2000 Jahre gewartet"

"Darauf hat die Porta 2000 Jahre gewartet"

Der Trierer Jochen Leuf ist beim Gentleman-Konzert im Rahmen von Porta hoch drei als Vorgruppe aufgetreten - fand sich aber bei der Zugabe unversehens wieder auf der Bühne und rappte spontan mit. Volksfreund.de fragte ihn per Facebook-Interview, wie er und sein Bandkollegen das so schnell hinbekommen haben. Heute spielen Frankfurter Sinfoniker mit "The Night of Classic and Pop" vor dem antiken Stadttor.

Nach seinem Auftritt bei Porta hoch drei steht Jochen Leuf volksfreund.de via Facebook Rede und Antwort.

War das eine Überraschung, dass ihr zum Schluss des Konzerts noch mal auf die Bühne durftet?
Jochen Leuf: Auf jeden Fall! Eigentlich haben wir nur auf ein Foto mit Gentleman and the Evolution nach der Show gewartet. Dass er uns dann für die Zugabe noch mit auf die Bühne nimmt, war ziemlich grandios. Gentleman ist halt ein ziemlich spontaner und sehr entspannter Typ.

Habt ihr das Rappen vorher geübt? Das klang ja ziemlich professionell ...
Leuf: Danke für die Blumen! Wir sind alle Session-Musiker und improvisieren viel. Da gehört auch Freestylen dazu. Außerdem hat das Publikum so unglaublich geil gefeiert, da läuft das Reimkarussel im Kopf automatisch ab.

Wie fühlt es sich an, vor der Porta und vor gut 2000 Zuschauern aufzutreten?
Leuf: Vor 2000 Menschen zu Hause aufzutreten ist unglaublich gut! Da steht man glücklich auf der Bühne, schaut in tausende begeisterte Gesichter und sieht, dass Trier ein solches Event wirklich gebraucht hat. Darauf hat die Porta Nigra jetzt 2000 Jahre gewartet.

Zur Band: Jochen Leuf ist ein Trierer Liedermacher und in der freien Kulturszene der Stadt sehr engagiert. Die Bisher nach ihm benannte Band hat sich vor Kurzem umbenannt in OAZO, ein Name, der nach Reisen, Meer und VW-Bustouren klingen soll. OAZO, das sind Jochen Leuf, Hannah Fortenbacher (Gitarre, Gesang, Glockenspiel) und Toby Urban (Akkordeon, Gesang).

Porta hoch drei wird heute mit einem Konzert mit "The Night of Classic and Pop" mit den Frankfurter Sinfonikern fortgesetzt. Am Sonntagabend spielen Gregor Meyle und Band.