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Show
Das Kult-Quartett Abba lebt weiter

Katja Nord (links) und Camilla Dahlin singen wie ihre musikalischen Vorbilder Anni-Frid und Agnetha und sehen auch so aus.
Katja Nord (links) und Camilla Dahlin singen wie ihre musikalischen Vorbilder Anni-Frid und Agnetha und sehen auch so aus. FOTO: Herbert Schulze
Trier. „Abbamania - The Show“ unter der Leitung von Katja Nord und Camilla Dahlin macht auf ihrer „Gold“-Tournee Station in Trier. Der Trierische Volksfreund präsentiert die Veranstaltung.

(red) Ihre gemeinsame musikalische Karriere starteten Katja Nord und Camilla Dahlin bereits 1985. Da waren sie 18 Jahre alt und gründeten eine Girlsband namens Mama Dopiulos. 1996 bekamen sie von der Produktionsfirma der Abba-Musiker Benny Andersson und Björn Ulvaeus die Erlaubnis zur Gründung der Abba-Coverband Waterloo, für die sie zehn Musiker engagierten.

Die Karriere der erfolgreichen Abba-Doubles begann dann mit Auftritten in Musikclubs in ganz Schweden. Auf ihren Konzerten spielt die Band nicht einfach nur die Musik des schwedischen Quartetts nach, sondern sie vermittelt dem Publikum vielmehr das Gefühl, dass Abba nie wirklich aufgehört hat zu spielen. Anspruch der Band war es von Anfang an, nicht nur wie Agnetha, Björn, Benny und Anni-Frid zu singen, sondern auch auszusehen wie die musikalischen Vorbilder.

Besonders wichtig ist es Waterloo, den Sound der Band so dicht wie möglich am Original zu halten, ohne dafür Playback-Aufnahmen einspielen zu müssen.

Zum Ensemble der Show gehört auch Ulf Andersson. Er war in den 70er Jahren ein gefragter Saxofonist und ist auf unzähligen Abba-Alben zu hören (Saxofon, Flöte, Klarinette). Sein wohl markantestes Solo ist das in der Aufnahme des berühmten Songs „I do I do I do I do“. Andersson ging 1977 mit Abba auf deren Welttournee und reiste mit ihnen durch Europa und Australien.

Ebenfalls Teil der „Abbamania – The Show“-Produktion ist das National Symphony Orchestra of London, welches eines der meistbeschäftigten und angesehensten freien Orchester in Großbritannien ist.