Das Lachen fällt nicht schwer

Die Schüler der Klasse 8c der Freiherr-vom-Stein-Realschule Bernkastel-Kues luden Renate Wende, die Sekretärin, ein. Da sie am Ende des Schuljahres in Rente geht, wollten wir noch einiges über ihre Zeit an der Schule erfahren.

Bernkastel-Kues. Wie geht es Ihnen nach so vielen Jahren an der Schule? Wende: Mir geht es gut. Ich habe mich von Anfang an gut eingelebt. Ich habe eine sehr abwechslungsreiche Arbeit und ich hoffe, dass ich die restliche Zeit noch gut verbringen werde. Wie sind Sie auf den Beruf gekommen? Wende: Als erstes war ich vier Jahre an der Kreissparkasse angestellt. Nachdem ich meinen Sohn bekommen hatte, konnte ich diesen Ganztagsjob nicht mehr ausüben. 1969 wurde dann die Realschule eröffnet. Ich habe mich beworben und wurde dann 1970 eingestellt. Ich habe von Anfang an viel Spaß gehabt. Und es kommen immer wieder neue, aufregende Arbeiten dazu. Was sind Ihre Aufgaben? Wende: Ich habe sehr viele verschiedene Aufgaben. Ich mache den Telefondienst, Schreibarbeiten, Termine absprechen und weitergeben, mit Eltern und Schülern über Probleme reden und ich kümmere mich um verletzte Schüler. Ab und zu muss ich auch Handwerker zum Hausmeister weiterleiten. Wie lange sind Sie schon an der Realschule angestellt? Wende: Ich habe am 1. September 2007 mein 38. Jahr an der Schule begonnen. Wer war ihr Lieblingsdirektor? Wende: In meiner Arbeitszeit habe ich vier Direktoren miterlebt. Es gibt für mich keinen Lieblingsdirektor, da jeder anders war. Ist es im Sekretariat oft sehr stressig? Wende: Nicht immer, manchmal habe ich sehr viel Arbeit und manchmal weniger. Im Januar, wenn es Zeugnisse gibt, im Februar, in der Anmeldezeit, und Juni/Juli, in der Schulentlassungszeit, gibt es richtig viel zu tun. Wie gelingt es Ihnen, immer ein Lächeln im Gesicht zu haben? Wende: Wenn es einem gut geht, kann man auch lächeln. Ich glaube, dass es auch eine Art der Persönlichkeit ist. Wir danken Ihnen, dass Sie die ganze Schule seit 38 Jahren gemanagt haben. Wir wünschen Ihnen viel Glück auf Ihrem weiteren Lebensweg. Das Interview führte die Klasse 8c der Freiherr-vom-Stein-Realschule.