Das Medaillon

(U.M.) Interpol-Agent Eddie Yang heftet sich an die Fersen eines Unholds, der sich eines kleinen Jungen und eines mystischen Medaillons bemächtigt hat, das übernatürliche Kräfte verleiht.

(U.M.) Interpol-Agent Eddie Yang heftet sich an die Fersen eines Unholds, der sich eines kleinen Jungen und eines mystischen Medaillons bemächtigt hat, das übernatürliche Kräfte verleiht. Der Böse will die Weltherrschaft, der Gute verhindert das, wobei er sich buchstäblich zum Superhelden wandelt.Jackie Chans Filme werden immer aufwändiger und das bekommt dem Hongkong-Star gar nicht gut. Wie schon im unseligen Klamauk-Actioner "Tuxedo" präsentiert sich Chan als zwinkernde Bond-Alternative und umgibt sich mit trügerischen Trickeffekt-Attraktionen, die zunehmend davon ablenken müssen, das auch KungFu-Clowns in die Jahre kommen. Die Story zum Aufwand, eine selbst ernannte Mischung aus "Lethal Weapon" und "Ghost", ergänzt um Elemente aus "Jäger des verlorenen Schatzes", "Highlander" und sogar "Superman" (plus rund ein Dutzend weitere Produkte aus Hollywoods Fantasy-Fundus) misst Chan zu wenig, den Co-Stars Claire Forlani (hüftsteif), Lee Evans (albern) und Julian Sands (finster) zu viel Raum bei.Jackie Chan sollte dringend auf mehr Qualität in seinen kommenden Projekten achten; schon jetzt gehört er zum Kreis alternder Action-Akteure, die nicht erkennen wollen, dass ihre große Zeit vorbei ist. (In den Kins der Region.)