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Das QuattroPop Festival 2020 am Zurlaubener Kulturhafen in Trier beginnt

Musik : Was euch auf dem QuattroPop Festival 2020 in Trier erwartet

Das große Musikevent am Zurlaubener Hafen bringt Musiker aus Trier, Saarbrücken, Luxemburg und Metz zusammen und nach langer Zeit wieder auf die Bühne. Bei diesem Line-Up ist sicher für jeden etwas dabei.

Der Kulturhafen Zurlauben startet mit dem QuattroPop-Festival am Wochenende nochmal richtig durch. Am Freitag und Samstag, 4. und 5. September, spielen neun Bands aus vier Städten den ganzen Abend lang Musik. Florian Stiefel vom Musiknetzwerk Trier hat sie zusammen mit Harmke van der Meer handverlesen. „Uns war dabei wichtig, dass die Bands ihre eigenen Songs spielen. Cover- und Tributebands sind beim QuattroPop nicht vorgesehen“, erklärt Stiefel.

Unterstützt wird das Festival von der Stadt Trier, der Trier Tourismus und Marketing GmbH und dem (namensgebenden) Städteverband QuattroPole, der zum Ziel hat, die vier Städte Trier, Saarbrücken, Metz und Luxemburg noch enger zu verknüpfen. „Wir wollen zeigen, was die Großregion popkulturell zu bieten hat“, sagt Stiefel. Bei dem Programm wird klar, was den Kuratoren vom Trierer Musiknetzwerk wichtig war: ein guter Stilmix.

Freitag ab 18 Uhr spielen Francis of Delirium aus Luxemburg zum Auftakt. Die beiden, eine Kanadierin und ein US-Amerikaner, machen Indiepop, verbunden mit Elementen aus dem 90er-Jahre Grunge. Um 19 Uhr ist dann die erste Trierer Band am Start. Der Stilmix aus Kraut- und Indierock von Finbogastan kommt dabei ganz ohne Gesang aus. Um 20 Uhr steht dann LUKE auf der Bühne. Der Singer/Songwriter aus Saarbrücken spielt Gitarre und hat seinen ganz eigenen Sound gefunden. Headliner ist am Freitag die Trierer Band Spy Kowlik, die ab 21 Uhr mit ihrem Skapunk das Moselufer rocken wird.

Am Samstag geht es schon um 17 Uhr los. Me in the Forest aus Saarbrücken steht auf dem Programm, und ihr Indie-Folk lädt zum Entspannen in der Abendsonne ein. Um 18 Uhr gibt es dann deutschen Oldschool Hip-Hop von der Trierer Crew DMO und Akairamba. Danach spielt Jawknee Music. Eigentlich hat der Trierer immer solo mit der Akustikgitarre gespielt. Nun hat er sich Freunde dazugeholt und spielt nun im Rock-Band-Format. Ab 20 Uhr tritt The Yokel auf. Die Indie-Folk-Band aus Metz steht mit Violine, Banjo, Trompete, Kontrabass und Schlagzeug und einer großen Stimmbandbreite auf der Bühne. Das große Finale des Festivals geben Mutiny On The Bounty ab 21 Uhr. Die Luxemburger spielen einen instrumentellen Mix aus Post-Rock und Post-Core und mischen viele elektronische Klänge mit rein.

Für die Musiker stellt das Festival laut Florian Stiefel eine gute Möglichkeit da, nach langer Pandemie-Zeit mal wieder auf der Bühne zu stehen. „Außerdem soll das QuattroPop wie im Jahr zuvor ein Raum für die Vernetzung der Bands untereinander sein“, sagt Stiefel.

Wie das gesamte Programm am Kulturhafen findet auch das QuattroPop-Festival, wie bereits im Vorjahr, zu Fuße der neuen Treppe am Zurlaubener Moselufer in Trier statt. Der Eintritt kostet 5 Euro pro Tag. Die Tickets gibt es nur an der Abendkasse. Besucher müssen zudem einen Mund-Nase-Schutz tragen, bis sie an ihrem Platz angekommen sind. Der Mindestabstand von 1,5 Metern gilt auf dem gesamten Gelände. Menschen mit Erkältungs-Symptomen dürfen nicht an der Veranstaltung teilnehmen.

 Die Indie-Folk-Band The Yokel aus Metz tritt am Samstagabend auf.
Die Indie-Folk-Band The Yokel aus Metz tritt am Samstagabend auf. Foto: The Yokel
 Zum Abschluss des Festivals gibt es rockig-digitale Instrumentalmusik von Mutiny On The Bounty aus Luxemburg.
Zum Abschluss des Festivals gibt es rockig-digitale Instrumentalmusik von Mutiny On The Bounty aus Luxemburg. Foto: Mutiny On The Bounty

Mehr Informationen zum Festival und den Bands finden Sie unter www.quattropop.eu