Das sticht ins Auge

Die Wim-Delvoye-Ausstellung ist gerade zu Ende gegangen - jetzt wird im Mudam umgebaut, damit am 11. Februar gleich drei neue Ausstellungen eröffnet werden können: Im Mittelpunkt steht der englische Bildhauer Tony Cragg. Das Mudam setzt damit seine Reihe mit Künstlern von Werken aus seiner Sammlung fort, denen es eine monographische Ausstellung widmet.

Cragg verwendet unterschiedlichste Materialien von Gips über Holz bis zu Metall und lässt sich von den Eigenschaften seines Werkstoffs zu Formen inspirieren.Außerdem ist "Timescape" zu sehen - zeitliche Landschaften von Darren Almond, vom Polareis bis ins Universum. Die dritte Ausstellung zeigt unter dem Titel "Empire" Bilder von Samuel Gratacap, der sich vor dem Hintergrund internationaler Konflikte mit dem Thema Migration befasst. Eine Begegnung mit Tony Cragg persönlich gibt es am 9. März um 18.30 Uhr, mit Samuel Gratacap am 28. April um 11 Uhr. Fidel Castro ist tot, die kubanische Revolution lebt - in den Bildern aus den Jahren 1959/60, die vom 19. Januar bis zum 25. Februar in der Galerie Clairefontaine gezeigt werden. Kontrast dazu: Fotos aus Kuba von Yvon Lambert. Das deutsche Künstlerinnenduo FORT, Alberta Niemann und Jenny Kropp, zeigt vom 28. Januar bis zum 9. April seine eigens für das Casino konzipierte Ausstellung "Night Shift". Die Künstlerinnen verwenden für ihre Werke bevorzugt Alltagsgegenstände. Wie der Titel andeutet, geht es diesmal vornehmlich um die Themen Nacht und Dunkelheit.

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