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Der Prinz unter den Songwritern

Der Prinz unter den Songwritern

Musiker der Extraklasse werden sich im März im Saarburger Casino und in der Wawerner Synagoge quasi die Klinke in die Hand geben. Vom 10. bis 24. März findet das vierte Singer-Songwriter-Festival unter anderem mit Konzerten von Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen) und Florian Ostertag (Philipp Poisel Band) statt.

Saarburg. Zum mittlerweile vierten Mal wird Christoph Kramp mit seiner Event-Agentur Station K ein Singer-Songwriter-Festival organisieren, das im März in und um Saarburg über die Bühne gehen soll. Dabei hat Kramp bekannte Namen und noch unbekannte Talente im Programm. "Es gibt spannende neue Musik zu hören", sagt er im Gespräch mit dem TV.
Zusätzlich setzt Kramp auf bekannte Namen als Zugpferde für sein Festival: Sebastian Krumbiegel, Frontmann der Leipziger A-cappella-Gruppe Die Prinzen, wird den Reigen am Samstag, 10. März, in der Wawerner Synagoge eröffnen.
Neben dieser schon bewährten Location präsentiert Kramp mit dem Beuriger Casino einen neuen Ort, an dem einstmals französische Offiziere feierten. "Hier haben wir einen etwas größeren, flexibel einzurichtenden und atmosphärisch wunderbaren, neuen Veranstaltungsort", sagt Kramp. Prinzen-Frontmann Sebastian Krumbiegel befindet sich zur Zeit auf Club-Tournee und wird am Piano Lieder von den Prinzen sowie Coverversionen von Udo Lindenberg bis Rio Reiser singen und aus seinem Leben als "Prinz" erzählen.
Auch die zweite Veranstaltung am Dienstag, 13. März, verspricht ein Höhepunkt zu werden: Der junge Songschreiber Gisbert zu Knyphausen tritt mit seiner Band im Casino in Saarburg-Beurig auf. Vom Blues bis hin zu Balladen reicht seine Musik, die mittlerweile bundesweit viele Fans gefunden hat.
Spaceman Spiff und Florian Ostertag gastieren am Freitag, 16. März, im Saarburger Casino. Ostertag spielt normalerweise Gitarre bei Philipp Poisel und ist schon in der Trierer Europahalle aufgetreten, Spaceman gilt als eines der größten Talente in der Szene. Seine melancholische Musik wird durch außergewöhnliche Texte unterstützt.
Danach kehrt das Festival in die Wawerner Synagoge zurück, die Gruppe ScherbeKontraBass widmet sich am Freitag, 23. März, dem Werk von Rio Reiser und Ton Steine Scherben, Hits wie "König von Deutschland" stehen für rotzige Rockmusik.
Zum Abschluss der Reihe, wiederum im Casino, hat Station K am Samstag, 24. März, zwei junge, ambitionierte Künstlerinnen aus Italien und Australien eingeladen. "Die haben viel Potenzial, sind aber noch Geheimtipps", sagt Christoph Kramp über Missincat und Coby Grant. Grant punktet mit einer starken Stimme, die Italienerin Missincat könnte musikalisch die Schwester von Eurovision-Siegerin Lena Meyer-Landrut sein.
Karten für das vom TV präsentierte Festival gibt es in den TV-Service-Centern Trier, Bitburg und Wittlich, unter der TV-Tickethotline 0651/7199-996 sowie auf www.volksfreund.de/tickets