Der "Tot oder lebendig"-Slam: Großer Poetenwettstreit in der Tufa

Der "Tot oder lebendig"-Slam: Großer Poetenwettstreit in der Tufa

Vor gut zwei Jahren sorgte eine ungewöhnliche Veranstaltungsreihe im Theater für Aufsehen: Lebende Poetry-Slammer und tote Dichterfürsten in einem spannenden Wettkampf. Nun kommt der "Dead or alive"-Slam wieder - in der Tuchfabrik.

Trier. Das Prinzip ist einfach: Die Poetry Slammer treten in eigener Sache an, und die toten Dichter werden durch Schauspieler vertreten, die deren Texte vortragen. Eine Jury nominiert aus jeweils fünf Kandidaten der einen und der anderen Seite die beiden Finalisten, am Ende entscheidet das Publikum den Prestige-Wettbewerb durch seinen Applaus.
Eines ist neu gegenüber dem alten Erfolgskonzept: Das Trierer Theater ist nicht mehr dabei. Stattdessen steigen Schauspieler aus freien Trierer Theatergruppen ein. Spielort ist der große Saal der Tufa. Man wolle "verschiedene Sozio- und Subkultur-Szenen zusammenbringen", sagen die Organisatoren vom Kultur Raum Trier e.V.
Für die Slammer tritt eine junge Truppe um Moritz Rehfeld (Trier) und Alissar Hawila (Bitburg) an. Bei den Klassikern werden Goethe, Heine oder Tucholsky von Akteuren der Theatergruppen Kreuz & Quer und Neues Theater Trier repräsentiert. Dazu kommt Veteran Pit Fuhs in der Paraderolle des Charles Bukowski.
"Dead or alive"-Slam am Donnerstag, 1. November, 20 Uhr in der Tufa Trier. Karten an der Abendkasse. DiL