1. Region
  2. Kultur

Die Leichtigkeit der 50er-Jahre

Die Leichtigkeit der 50er-Jahre

TRIER. "You're the one that I want, o, o, oo" schmetterten John Travolta und Olivia Newton-John 1978 in dem Film "Grease". Millionen Zuschauer waren von der Musik und der Lebensfreude begeistert – und sind es noch heute, auch auf der Bühne.

Der Welterfolg begann im ganz Kleinen. 1971 landete Grease zum ersten Mal auf einer Bühne. Rund 120 Zuschauer verfolgten die Darbietung von 18 Laien-Schauspielern in einem Geräteschuppen irgendwo in Chicago. Doch das von Warren Casey und Jim Jacobs geschriebene Stück schaffte es bald auf die ganz großen Bühnen: am Broadway lief das Musical siebeneinhalb Jahre. Grease erhielt mehrere Nominierungen für den renommierten Musicalpreis Tony-Award. Der britische Regisseur David Gilmore hat die Liebesgeschichte um Draufgänger Danny und das brave Mädchen Sandy in den 90ern neu inszeniert und in London und Australien die Hallen gefüllt. Für die deutsche Fassung des Musicals konnte er ebenfalls gewonnen werden. Die Anlehnung an den Film ist ihm sehr wichtig. "Es lässt sich nicht alles auf die Bühne bringen, das Autorennen zum Beispiel nicht", sagt Gilmore. "Aber die Stimmung muss rüberkommen." Die Urfassung der 70er dauerte rund fünf Stunden. So lange hält Gilmore die Zuschauer nicht im Theater: Der Handlungsfaden ist gestrafft, die Inszenierung dynamisch. Der Flirt von Sandy und Danny, ihre Eifersüchteleien und das Happy End sind am 24. April in Trier zu sehen. Dann gastiert Grease in der Arena. Karten gibt es in den TV-Presse-Centern Trier, Bitburg und Wittlich, unter der TV-Tickethotline 0651/7199-996 sowie unter www.volksfreund.de/tickets.