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Die Retter des Rock'n'Roll

Die Retter des Rock'n'Roll

Rock'n'Roll ist unsterblich! 1200 Hardrock-Fans feiern Airbourne, die Jungstars und Retter des Rock'n'Roll, in der ausverkauften Rockhal in Esch-sur-Alzette.

Der Abend hat sich gewaschen. Auf ihrer "No guts, no glory"-Tour demonstrieren die Burschen aus Down Under, wer die Thronerben von Brian Johnson, Angus Young & Co. sind. Tausend Teufelsgabeln tanzen zu den starkstromsprühenden Granaten "Girls in Black", "Blond, bad and beautiful" und "Runnin' wild". Mehr als 1000 Hardrock-Jünger verschmelzen zu einer hüpfenden, tanzenden Menge.

Wuchtige Gitarrenriffs, stampfende Drums, hymnische Refrains zum Mitgröhlen und mittendrin der Oberwirbler Joel O'Keeffe an der Leadgitarre. Dessen Energieleistung gleicht einer Langzeit-Explosion mit Tiefenwirkung. Der drahtige Wuschelkopf schreit, brummt und raunzt wie einst Bon Scott, zappelt, rennt und traktiert dabei seine Stromgitarre wie Angus Young zu seinen besten Zeiten. Er taucht von der Bühne ab, um im nächsten Moment zuckend ein Bad in der Menge zu genießen und dabei ein furioses Gitarrensolo hinzubrettern. Eineinhalb Stunden Vollgas, Airbourne machen ihrem Namen alle Ehre - unbehauener Hardrock australischer Wertarbeit, ungewaschener Rock'n'Roll in bierfeuchter und schweißtriefender Extase. David Zapp

Kurzkritik: Airbourne in der Rockhal

Die Retter des Rock'n'Roll

Rock'n'Roll ist unsterblich! 1200 Hardrock-Fans feiern Airbourne, die Jungstars und Retter des Rock'n'Roll, in der ausverkauften Rockhal in Esch-sur-Alzette. Der Abend hat sich gewaschen. Auf ihrer "No guts, no glory"-Tour demonstrieren die Burschen aus Down Under, wer die Thronerben von Brian Johnson, Angus Young & Co. sind. Tausend Teufelsgabeln tanzen zu den starkstromsprühenden Granaten "Girls in Black", "Blond, bad and beautiful" und "Runnin' wild". Mehr als 1000 Hardrock-Jünger verschmelzen zu einer hüpfenden, tanzenden Menge. Wuchtige Gitarrenriffs, stampfende Drums, hymnische Refrains zum Mitgröhlen und mittendrin der Oberwirbler Joel O'Keeffe an der Leadgitarre. Dessen Energieleistung gleicht einer Langzeit-Explosion mit Tiefenwirkung. Der drahtige Wuschelkopf schreit, brummt und raunzt wie einst Bon Scott, zappelt, rennt und traktiert dabei seine Stromgitarre wie Angus Young zu seinen besten Zeiten. Er taucht von der Bühne ab, um im nächsten Moment zuckend ein Bad in der Menge zu genießen und dabei ein furioses Gitarrensolo hinzubrettern. Eineinhalb Stunden Vollgas, Airbourne machen ihrem Namen alle Ehre - unbehauener Hardrock australischer Wertarbeit, ungewaschener Rock'n'Roll in bierfeuchter und schweißtriefender Extase. David Zapp