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Die SMS behauptet sich auch auf Smartphones

Die SMS behauptet sich auch auf Smartphones

Programme, mit denen Nachrichten übers Web verschickt werden können, werden bei Smartphone-Nutzern immer beliebter. Dennoch ist die gute alte SMS noch längst nicht ausgestorben. Diese kommt bei vielen Kreditinstituten nach wie vor beim Online-Banking zum Einsatz.

Trotz der vielen Abgesänge auf die Handy-Kurznachricht (SMS) gibt es sie immer noch. Laut einer Studie des Branchenverbandes Bitkom steigt die Zahl der versandten Nachrichten seit Jahren kontinuierlich an.
Im Jahr 2013 werden demnach voraussichtlich 63 Milliarden SMS weltweit verschickt. Im Gegensatz zu den rund 59 Milliarden Kurznachrichten 2012 wäre das ein Anstieg um rund sechs Prozent.
Der SMS-Boom begann Ende der 90er-Jahre mit der Einführung der sogenannten Prepaid-Karte für Handys. Diese können Nutzer mit einen bestimmten Geldbetrag aufladen und so viele Kurznachrichten versenden, bis das Guthaben aufgebraucht ist. Der Vorteil der SMS: Um sie zu verschicken, ist keine Internetverbindung nötig. Damit war es möglich, lange bevor es Smartphones gab, Text-Nachrichten zu übermitteln.
Mittlerweile kommen nach Angaben des Branchenverbandes auf jeden Deutschen 740 SMS pro Jahr. Die Bitkom-Experten sehen für die Beliebtheit der SMS vor allem neue Funktionen verantwortlich, die im Laufe der Jahre hinzugekommen sind. So können Benachrichtigungen über Flugverspätungen, Versandinformationen von Online-Shops oder Kontostände per Handy empfangen werden. Auch beim Online-Banking wird die SMS oft genutzt. Damit wird die Transaktionsnummer übermittelt, eine Zahlenkombination, die der Nutzer einmalig als Passwort für eine Überweisung verwendet. NP