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Eindrucksvoller Schlussakkord

Eindrucksvoller Schlussakkord

Mit ihrem Abschlusskonzert in der Stadthalle Bitburg erreichten die MozartWochen Eifel noch einmal einen eindrucksvollen Höhepunkt. Unter der Leitung von Georg Mais spielten die Bergischen Symphoniker Werke von Mozart, Schumann und Dvorák.

Bitburg. Es war ein bejubeltes Konzert, zu dem Bürgermeister Joachim Kandels in der Bitburger Stadthalle zahlreiche Gäste begrüßen konnte, darunter den Chef des Kultursommers Rheinland-Pfalz Jürgen Hardeck, mit dem in Bitburg die MozartWochen Eifel zu Ende gingen. Zu Gast waren die angesehenen Bergischen Symphoniker, die bereits vorher beim Festival beeindruckt hatten. Mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Schumann und Antonin Dvorák überzeugten die bald 60 Musiker auch diesmal ihr begeistertes Publikum.
Präsent und einfühlsam leitete Georg Mais das Orchester. Der Dirigent ist auch künstlerischer Leiter des Festivals. Ein Heimspiel hatte sozusagen die Bratschistin Gunhild Mentges. Die gebürtige Bitburgerin hatte sich ganz besonders auf das Wiedersehen mit ihrer Heimatstadt gefreut und natürlich auf das Konzert.
"Wir haben immerhin drei Glanzlichter im Programm", strahlte die Musikerin. Nach Mozarts Ouvertüre zu "Figaros Hochzeit" glänzte als Solist der renommierte Cellist Claus Kanngiesser mit einer nachdenklichen wie tief empfundenen Interpretation von Robert Schumanns bekanntem Konzert für Violoncello in a-Moll.
Nach der Pause dann ein weiteres ebenso beliebtes wie großartiges Werk: Dvoráks berühmter Sinfonie Nr. 9 e-Moll, op. 95 "Aus der Neuen Welt", gehörte der zweite Teil des Abends. Dynamisch spielten die Musiker gleich eingangs das Adagio - Allegro molto. Eindringlich und klangsinnlich erklang das Largo. Zum furiosen Abschluss geriet schließlich das Allegro con fuoco. Mit anhaltendem Applaus, "standing ovations" und lauten Bravorufen bedankten sich die zahlreichen Besucher im vollen Haus bei den Künstlern. red