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Entzückt vom Automobil

Inge Ginter mit dem alten Blechauto-Modell, das am Anfang des Trierer Spielzeugmuseums stand. TV-Foto: Friedemann Vetter
Inge Ginter mit dem alten Blechauto-Modell, das am Anfang des Trierer Spielzeugmuseums stand. TV-Foto: Friedemann Vetter
Trier. Das privat geführte Trierer Spielzeugmuseum zeigt auf zwei Etagen Spielzeug von 1880 bis 1970. Aus den 5000 Exponaten stellt Inge Ginter, hauptverantwortliche Mitarbeiterin und zweite Vorsitzende des Vereins Trierer Spielzeugmuseum, ihr liebstes Stück vor:

Der dunkelgrüne "Landaulet" ist ein Blechauto, das eine besondere Bedeutung für unser Museum hat. Die französische Firma Carett baute es um das Jahr 1925 - mit viel Liebe zum Detail. In dem etwa 35 mal 20 Zentimeter großen Auto sitzt ein Chauffeur, durch eine Trennwand vom Fahrgastraum abgetrennt. Auf dem Dach gibt es ein Gitter fürs Gepäck. Alles wunderschön gearbeitet.
TV-Serie Mein Museum



Dieses Blechauto ist für unser Museum aber vor allem deshalb so wichtig, weil mit ihm alles anfing. Der Museumsgründer Rolf Scheurich bekam es als kleiner Junge geschenkt und damit begann seine Sammelleidenschaft, der wir dieses Museum zu verdanken haben. Er sammelte Blechautos, Eisenbahnen, Flugzeuge, Schiffe und Spielbahnen aus Blech. Viele Spielsachen stammen von den Firmen Märklin und Schuco. Seine Frau erweiterte die Sammlung um Puppen und Stofftiere.
Ich nehme den "Landaulet" oft für die Besucher aus der Vitrine - auch, weil man an ihm die Entwicklung des Autos in der Wirklichkeit ablesen kann.
Aufgezeichnet von Sybille Schönhofen
Adresse: Dietrichstraße 51, Trier, Telefon 0651/970680 Öffnungszeiten: täglich außer Montag, 11 bis 17 Uhr. Ab April 11 bis 18 Uhr. Eintrittspreise: Erwachsene 4 Euro; Kinder von vier bis zehn Jahre 1,50 Euro; Jugendliche von elf bis achtzehn Jahre 2 Euro. Familienkarte 10 Euro. Gruppenpreise ab zehn Personen für Erwachsene 2,50 Euro; für Kinder 1 Euro, für Jugendliche 1,50 Euro. (sys)