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Gila Lustiger erhält den Stefan-Andres- Preis 2017

FOTO: Karlheinz Schindler (g_kultur
Trier/Schweich. Trier/Schweich (red) Den elften Stefan-Andres-Preis für Literatur deutscher Sprache verleiht die Stadt Schweich der in Paris lebenden Schriftstellerin Gila Lustiger (Foto: dpa). Die Autorin, die in ihrem Roman "Die Schuld der anderen" (2015) die prekäre gesellschaftliche Situation im heutigen Frankreich durchleuchtet, geht in dem thematisch verwandten Essay "Erschütterung" (2016) suchend und fragend auf die jüngsten Terrorattacken im Nachbarland ein.

Ihre vorurteilsfreie Sichtweise weist sie nach Auffassung der Jury als geistige Verwandte des humanistisch denkenden Stefan Andres aus. Der Preis wird in einem Festakt der Stadt Schweich und der Stefan-Andres-Gesellschaft am Freitag, 16. Juni, 18 Uhr, in der Schweicher Synagoge überreicht. Die Laudatio hält die CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner.