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"Inspiration kommt, wenn man loslässt"

"Inspiration kommt, wenn man loslässt"

Die Lieder auf ihrem aktuellen Album "Muse" verdankt Jazzsängerin Lyambiko fast ausschließlich der Kreativität von Songschreiberinnen. Deren Musik und Schicksale hätten sie inspiriert, sagt die Thüringerin, deren Vater aus Tansania stammt. Am 15. März steht Lyambiko in der Mosellandhalle in Bernkastel-Kues auf der Bühne.

Bernkastel-Kues. Die Liebe zur Musik ist der Jazzsängerin Lyambiko in die Wiege gelegt worden. Schon ihr Großvater war Mitglied einer Jazzcombo. Die in Thüringen geborerene Musikerin gründete mit 17 Jahren ihre erste eigene Band, zog 1999 zum Musikstudium nach Berlin und tauchte dort in die Jazzclub-Szene ein. Am Sonntag, 15. März, gastiert die Echo-Preisträgerin mit ihrer Band in der Mosellandhalle in Bernkastel-Kues. TV-Mitarbeiter Christoph Strouvelle hat mit ihr gesprochen.
Sie sind Jazzsängerin. Jazz ist ein weiter Begriff. Welche Spielarten dürfen die Zuhörer bei Ihrem Konzert erwarten?
Lyambiko: Wir machen Jazz-Musik, in die Elemente aus Pop, Latinjazz und Soul einfließen. Wir sind also nicht genau festgelegt.

Haben Sie musikalische Vorbilder?
Lyambiko: Ich höre sehr gerne Nina Simone und natürlich Ella Fitzgerald - wer mag sie nicht? Außderdem höre ich gerne Erykah Badu, die Grand Lady des Neo-Soul.

Sie sind gebürtige Deutsche. Warum haben Sie den Künstlernamen Lyambiko gewählt?
Lyambiko: Lyambiko ist der Familienname meines tansanischen Vaters, den habe ich übernommen. Ich bin ohne ihn aufgewachsen, und durch den Namen fühle ich mich mit ihm verbunden. Durch die Wahl des Namens habe ich ihn kennengelernt. Ein Mann kam nach einem Konzert zu mir und sagte, er kenne Lyambikos in Tansania. Er hat dann den Kontakt zu meinem Vater herstellen können.

Ihre neue CD hat den Titel Muse. Wie sind Sie darauf gekommen?
Lyambiko: Ein Stück auf der CD heißt so, und der Titel passt genau zu dem Album, denn es geht um Inspiration. Die Muse kann man nicht herbeisehnen, aber wenn man loslässt, taucht die Muse auf. Man lässt sich durch vieles inspirieren, man muss dann aber auch darauf eingehen.

Die Titel auf Muse sind bis auf eine Ausnahme von Frauen geschrieben. Wie kam es denn dazu?
Lyambiko: Die Musik dieser Frauen hat mich inspiriert. Die Idee ist nicht von mir, aber die Arbeit am Album war total spannend. Was kann man aus dem Thema female voices machen? Ich werde nicht nur die Lieder singen, sondern während des Konzerts auch von den Frauen und ihren Schicksalen im Musikbusiness erzählen. Diese sind nicht nur durch den Erfolg geprägt worden, sondern auch vom Drang, sich in der Musikszene durchzusetzen. cst
Lyambiko und ihre Band treten am Sonntag, 15. März, um 20 Uhr in der Mosellandhalle in Bernkastel-Kues auf. Karten gibt es im TV-Service-Center Trier, unter der Hotline 0651/7199-996 und online auf der Seite <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/tickets" class="more" text="www.volksfreund.de/tickets"%>
Extra

Gewinnen Sie 3 x 2 Karten für das Konzert von Lyambiko und zusätzlich jeweils die aktuelle CD "Muse". Mitmachen ist ganz einfach, rufen Sie heute die Hotline 01379-370082 an und nennen Sie das Lösungswort "Lyambiko". Eine Online-Teilnahme unter <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/danke" class="more" text="www.volksfreund.de/danke"%> ist möglich. Teilnahmeschluss ist heute Abend um 24 Uhr. Nicht teilnahmeberechtigt sind die Mitarbeiter der Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH und deren Gesellschaften sowie Angehörige der Mitarbeiter. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 50 Cent/Anruf aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise aus dem Mobilfunk möglich. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. red