Interview mit Regisseur Florian Burg vor der Premiere des "Dschungelbuchs"

Drei Fragen an... : „Wenn einen die Muse küsst ...“

Florian Burg (45) ist freischaffender Regisseur, der seit vielen Jahren Familientheater macht. Zudem arbeitet er als Theaterpädagoge unter anderem mit Schulen und an einem inklusiven Projekt mit dem Schönfelder Hof.

Im Lottoforum in Trier hat er in den vergangenen Jahren 13 Produktionen verantwortet, oft tritt er auch selbst als Schauspieler in Erscheinung.

Herr Burg, warum haben Sie sich für das Dschungelbuch entschieden?

FLORIAN BURG Dieses Jahr feiert die Buchvorlage von Rudyard Kipling 125. Jubiläum. Daher fiel die Entscheidung recht schnell. Wenn einen einmal die Muse küsst, warum sollte man darauf warten, dass es ein zweites Mal passiert? (lacht)

Was ist das Besondere an dieser Fassung des Dschungelbuchs?

BURG Die Musicalfassung mit Musik von Konstantin Wecker ist etwas anders als die Disney-Fassung und orientiert sich stärker an der Originalvorlage. Wir haben allerdings die Interaktion mit dem Publikum etwas reduziert. Im Originaldrehbuch war die sehr stark vertreten.

Und wie hängt das alles mit dem Motto Zirkus zusammen?

BURG Wir spielen in einem ­Zirkusambiente, in einer Manege. Gleichzeitig sind die Dschungeltiere auch Zirkustiere. Man darf jetzt aber keine Hochseilnummern erwarten, schließlich sind wir Musicaldarsteller und keine Artisten (lacht).

Mehr von Volksfreund