Jazz in allen Spielarten

Jazz in allen Spielarten

Konzerte mit internationalen Jazz-Musikern sowie eine neue Ausgabe des Podiums junger Künstler stehen von Februar bis Mai auf dem Programm des Jazzclubs EuroCore. Er startet damit in ein Jahr, das neben konzeptionellen Neuerungen die Verleihung des EuroCore-JTI Jazz Award auf interregionaler Ebene bringt.

Das Auftaktkonzert gestaltet das Sextett um die in Aserbaidschan geborene und in Rotterdam lebende Pianistin Amina Figarova am Donnerstag, 17. Februar, um 20 Uhr im großen Saal der Tuchfabrik Trier. Mit einer stilistisch breit gefächerten Verbindung klassischer russischer Klavierschule mit Einflüssen von Miles Davis, Herbie Hancock oder Wayne Shorter feiert sie weltweit Erfolge. Begleitet wird sie vom belgischen Flötisten Bart Platteau, dem New Yorker Saxofonisten Marc Mommas, und den beiden Niederländern, Bassist Jeroen Vierdag und Drummer Chris Strik. Komplettiert wird die Formation von einem Ausnahmemusiker aus Luxemburg, dem Trompeter Ernie Hammes.

Einen Monat später greift die konzeptionelle Neuerung des Jazzclubs EuroCore, hochwertige Konzerte kleiner Besetzung künftig im Rokokosaal des Kurfürstlichen Palais zu präsentieren. Am Donnerstag, 17. März, spielt dort ab 20 Uhr das Trio um Belgiens erfolgreichsten Pianisten Jef Neve. Der vielfach Ausgezeichnete steht für melodiöse, kraftvoll rhythmische Musik zwischen klassischer Romantik und Rock. Ihm zur Seite stehen mit dem New Yorker Bassisten Ruben Samama und dem belgischen Drummer Teun Verbruggen nicht minder renommierte Künstler.

Der als "deutscher Weltklassebassist" gehandelte Dieter Ilg gastiert am Donnerstag, 14. April, um 20 Uhr im Kurfürstlichen Palais. Ilg blickt auf eine 30-jährige Karriere aus Kooperationen mit Größen wie John McLaughlin, John Abercrombie oder Albert Mangelsdorff zurück. Nach Trier kommt er mit Trio und einem besonderen Projekt. Zusammen mit Pianist Rainer Böhm und dem französischen Jazz-Perkussionisten Patrice Héral bringt er Klanginspirationen auf Grundlage von Giuseppe Verdis Oper "Otello" zu Gehör.

Beim 37. Podium junger Künstler präsentieren sich am Sonntag, 8. Mai, um 11 Uhr im Kurfürstlichen Palais Studierende der klassischen Musik der Konservatorien Metz und Luxemburg sowie Schüler von Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters der Stadt Trier. Das der Nachwuchsförderung und grenzüberschreitenden Kooperation dienende Konzert bietet ein abwechslungsreiches Programm von Klassik bis zu moderneren Genres.

Zwischen April und Mai sorgt die Tagung einer hochkarätig besetzten Jury um Professor Ulrich Beckerhoff für Spannung. Sie entscheidet, wem Anfang Dezember der mit 5000 Euro dotierte EuroCore-JTI Jazz Award der Kategorie Interregional verliehen wird. Ausgezeichnet werden soll eine Musikerpersönlichkeit aus dem Saar-Lor-Lux-Raum, die den Jazz der Region nachweislich geprägt hat.

Karten gibt es in den TV-Service-Centern Trier, Bitburg und Wittlich, unter der TV-Tickethotline 0651/7199-996 sowie unter www.volksfreund.de/tickets

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