KOLUMNE

Das ist ne' Geschichte, die man gerne liest - erst recht, wenn man aus der Provinz stammt und den Glamour der Promi-Welt nur erahnen kann. Unsere Koks-Kate, die Gräte (bezahlte mal in einem Restaurant 2500 Euro fürs Nichts-Essen - wie soll man auch sonst so rank und schlank bleiben) hat es allen gezeigt: Nachdem irgendwelche Mode-Kritiker an ihr vor kurzem noch rumgemäkelt haben, sie kleide sich wie eine Vogelscheuche, hat "Vanity Fair", das US-Frauenmagazin schlechthin, sie zur bestangezogenen Frau des Jahres gekürt.

Als hätten wir es immer gewusst. Kate ist die Unzerstörbare, das sollten sich alle merken. Auch jene, die - als Kate noch so verdammt jung und dünn war - sie gegeißelt haben, weil sie der Pädophilie Vorschub geleistet und Bulimie zum Lebensinhalt für Gleichaltrige erhoben habe. Oder jene, die ihr wegen ein paar Linien Koks (wie soll man sonst diesen Super-Model-Wahnsinns-Stress aushalten) die berufliche Existenz zerstören wollten, oder ihr den Champus nicht gegönnt haben. Und den Neidern, für die ihr seelisches und körperliches Leiden reinstes Entertainment war. Aber Kate hat alles überstanden. Jetzt hab' ich sogar gehört, sie hätte einen netten Jungen aus gutem Hause kennen gelernt. Ob der weiß...Andreas Jacob

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