Konzert Eine Formel für „Ewigkeit“

Trier · Im Fokus des Konzertes zum Jahreswechsel in Trier-St. Paulin stand die Uraufführung von Joachim Reidenbachs Sonnengesang. Doch gerade dieses Stück sorgte hinter den Kulissen für mehr Spannung als gewünscht.

 Im Fokus des Konzerts zum Jahreswechsel  in St. Paulin stand die Uraufführung „Sonnengesang des heiligen Franziskus“ von Joachim Reidenbach (Bild links oben). Marion Ecksteins (Foto oben rechts mit dem Dirigenten Volker Krebs)  Sologesang in diesem Stück war ungewiss. Das Foto unten zeigt Basilikaorchester und -chor.

Im Fokus des Konzerts zum Jahreswechsel  in St. Paulin stand die Uraufführung „Sonnengesang des heiligen Franziskus“ von Joachim Reidenbach (Bild links oben). Marion Ecksteins (Foto oben rechts mit dem Dirigenten Volker Krebs)  Sologesang in diesem Stück war ungewiss. Das Foto unten zeigt Basilikaorchester und -chor.

Foto: Martin Möller

Vordergründig war alles in bester Ordnung. Das herrliche Ambiente der Trierer Pfarrkirche St. Paulin und ein glanzvolles musikalisches Entrée mit einem „Te Deum“ von Opernkomponist Johann Adolf Hasse, sie bescherten zu Silvester erneut eine große, tiefgründige Musik. Erst der Blick hinter die Kulissen dieses Silvesterkonzerts offenbarte, wie knapp die Aufführung auf der Kippe stand, wie viel Professionalität und wie viel ganz persönliches Engagement notwendig waren, um dieses Konzert zu einem guten Ende zu bringen. Lange Zeit sah es aus, als könne Marion Eckstein wegen Corona ihr Solo in Reidenbachs „Sonnengesang“ nicht singen. Antonia Lutz sprang kurzfristig ein und trat dann bescheiden zurück, als Eckstein nun doch die Partie übernahm. Und so wurde Reidenbachs Komposition klingende Realität.