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Land ersteigert Himmeroder Bücher

Land ersteigert Himmeroder Bücher

Die meisten der alten Bücher, die das Kloster Himmerod am Freitag in Köln versteigert hat, bleiben öffentlich zugänglich. Das Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz konnte einen Großteil der Wiegen- und Frühdrucke erwerben.

Die Mönche waren in die Kritik geraten, nachdem bekannt wurde, dass sie die Werke - darunter die einzige noch in der Eifel verbliebene Handschrift aus der einst so bedeutenden Klosterbibliothek - veräußern wollten. Historiker warfen ihnen Verschleuderung ihres Kulturguts vor.

Die Handschrift wechselte unter dem Druck der Öffentlichkeit schon vor der Auktion den Besitzer. Auch sie ist nun in Händen des Landes. Dem Auktionshaus zufolge hätte sie bis zu 60 000 Euro gebracht, da ausländische Bieter Interesse hatten. Für fast alles bekamen die Mönche mehr als den Schätzpreis. Die Bibliothekszentrale hatte kurzfristig Drittmittel eingeworben, um mitbieten zu können. kah