Mit Traktor in die Halle

Andy Borg kommt mit dem Musikantenstadl am Freitag, 29. Januar 2010, nach Trier. Das Nockalm Quintett, die jungen Zillertaler und andere treten bei dem vom Trierischen Volksfreund präsentierten Stadl in der Arena Trier auf.

 Andy Borg moderiert den Musikantenstadl in Trier. Foto: Agentur

Andy Borg moderiert den Musikantenstadl in Trier. Foto: Agentur

Trier. (ves) Anfang 2010 ist er wieder unterwegs, der Musikantenstadl. Andy Borg kommt am Freitag, 29. Januar, mit zahlreichen Volksmusik- und Schlager-Stars in die Arena Trier.

Der TV präsentiert das Konzert des gebürtigen Wieners, der seit anderthalb Jahren in der Nähe von Passau lebt. TV-Redaktionsmitglied Verena Schüller sprach mit dem 49-jährigen Schlagersänger und Moderator.

Herr Borg, Sie sind jetzt seit knapp zwei Jahren mit dem Musikantenstadl auf Tournee. Welche Erfahrungen haben Sie bei den Bühnenshows gemacht?

Andy Borg: Das ist ganz etwas anderes als im Fernsehen. Das kann man gar nicht vergleichen. Das ist wie Urlaub. (lacht) Beim Fernsehen bedarf es viel Recherche, und kurzfristig wird dann doch wieder alles umgeworfen. Da stimmt für mich das Verhältnis von Vorbereitung zu Job nicht.

Das heißt, Ihnen machen die Live-Auftritte mehr Spaß?

Andy Borg: Ja, auf Tournee kommt man her, die Leute freuen sich, und man kann einfach loslegen. Man ist nicht an Kameras oder die Ausleuchtung gebunden, sondern kann spontan reagieren und mit den Zuschauern zwischendurch plaudern. Das macht's eigentlich wirklich wertvoll.

Sie holen die Blaskapellen für den Musikantenstadl ja immer aus der Region. Auch für Januar können sich Ensembles bewerben (siehe Extra). Welche Erfahrungen haben Sie damit bislang gemacht?

Andy Borg: Durchweg positive Erfahrungen. Es ist völlig egal, ob ein Musiker im Fernsehen oder auf dem Stadtfest auftritt. Der Grund, weshalb man Musik macht, und das Gefühl dabei sind bei allen gleich - egal, ob im Fernsehen oder wie ich früher als Alleinunterhalter auf Hochzeiten. Die Blaskapellen aus der Region gucken unseren Musikern zu und unterhalten sich mit ihnen über die Musik. Das ist schön für beide Seiten.

Was erwartet die Zuschauer im Januar in Trier?

Andy Borg: Meine Person. Dann haben wir die Wahrheit schon mal gesagt. (lacht) Nein, im Ernst: den typischen Stadl. Es wird keine Überraschungen geben, dass die Leute nachher rausgehen und sich fragen: "Was war das denn?" Es wird wieder Tischbestuhlung geben, darauf habe ich Wert gelegt. Das ist einfach stadliger, auch wenn bei Stuhlreihen mehr Leute in den Saal passen.

Gibt es denn Neuerungen im Programm?

Andy Borg: Ich bin neulich mit einem Traktor durch die Halle gefahren und habe "Rosi, i hol di mit dem Traktor ab" gesungen. Dafür habe ich jetzt so Feuer gefangen, dass ich zurzeit verhandle, auch auf der Tournee einen Traktor zu bekommen. Das könnte die Besucher auch erwarten.

Im September ist Ihr neues Album "Santa Maria" erschienen. Werden Sie auch daraus im Januar Lieder präsentieren?

Andy Borg: Unbedingt. Da können die Zuhörer ja nicht weg. (lacht) Beim Fernsehen ist die Hand schnell an der Fernbedienung, aber so spiele ich es den Zuschauern einfach in die Ohren.

Karten für den Musikantenstadl gibt es in den TV-Service-Centern Trier, Bitburg und Wittlich, unter der TV-Tickethotline 0651/7199-996 sowie unter www.volksfreund.de/tickets.

EXTRA

Blaskapelle aus der Region gesucht: Für den Musikantenstadl im Januar in Trier fehlt noch ein Programmpunkt: eine Blaskapelle. Alle Blaskapellen der Region sind aufgerufen, sich zu bewerben. Sie sollen live und rein akustisch spielen und rund 30 Musiker umfassen. Rund eineinhalb Stunden vor dem Stadl beginnen die Proben in der Halle. Zum Auftakt des Stadls soll die Blaskapelle eine vierminütige Liederauswahl spielen, bei der mitgeklatscht und -geschunkelt werden kann. Den Abschied vom Stadl feiern die Musiker dann gemeinsam mit den Stars der Sendung beim großen Finale auf der Bühne. Die Anreise muss selbst organisiert werden. Schriftliche Bewerbungen mit Hörprobe auf CD oder Audiokassette, Foto, Auftritts- oder Referenzliste, Ansprechpartner mit Anschrift, Telefon- und Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse und Informationen zur Stärke der Kapelle und Instrumentierung an folgende Adresse: Popp Betriebsgesellschaft mbH, Stichwort "Musikantenstadl", Hawstraße 2a, 54290 Trier. Einsendeschluss ist Dienstag, 8. Dezember. (fun)

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