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Musik für die Telefonseelsorge

Musik für die Telefonseelsorge

Stücke von Händel bis Chopin haben der Musikverein Pfalzel und das Kammerorchester des Angela-Merici-Gymnasiums (AMG) einstudiert und in St. Maximin gespielt. Das Benefizkonzert haben die Musiker zugunsten der Telefonseelsorge Trier gegeben.

Trier. Großer Auftritt zum Finale: 100 Musiker spielen auf der Bühne von St. Maximin, das Gewölbe strahlt in Rot und Blau. Trompeten, Geigen und Schlagzeug erzeugen einen überbordenden Klangteppich. Händels "Feuerwerksmusik" ist die passende Krönung für das Benefizkonzert für die Telefonseelsorge Trier. "Vor allem Händels Feuerwerksmusik am Ende war ein Highlight für uns", sagen Lydia Müller (56) und Karin Göbel (47) aus Pluwig und Trier.
Der Reinerlös der Veranstaltung soll die Arbeit des Fördervereins der Telefonseelsorge Trier unterstützen. Über 16 000 Anrufe pro Jahr gehen dort ein. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter bleiben meist anonym, helfen rund um die Uhr durch Zuhören und Gespräche. Auch beim Benefizkonzert blieben sie im Hintergrund. Dennoch: "Es ging uns nicht in erster Linie um Materielles, sondern um die Würdigung der Arbeit der Mitarbeiter der Telefonseelsorge", erklärt die Vorsitzende des Fördervereins Cornelia Kühnen. In Trier ist das Bistum Träger der Einrichtung, die überkonfessionell arbeitet und auch von der evangelischen Kirche unterstützt wird.
Der eine oder andere Zuhörer hat erst durch das Konzert von dem Angebot der Telefonseelsorge erfahren. "Viele Menschen kommen mit sich selbst nicht ins Reine. Eine tolle Organisation", sagt Brunhilde Weber (75) aus Pfalzel. Für Student Tobias Sauer (23) stimmt die Mischung daraus, "etwas Gutes zu tun, tolle Musik und einzigartige Atmosphäre" in St. Maximin zu genießen. mej
Der Musikverein Pfalzel wird am 26. Januar 2014 in der Pfarrkirche Pfalzel auftreten.
Mehr Informationen zur Telefonseelsorge Trier finden sie hier: www.telefonseelsorge-trier.de/