"Musik ist Leben"

In Kooperation mit der Philharmonie Luxemburg bietet das Mosel Musikfestival einen Superstar der Musikszene. Daniel Barenboim kommt mit dem Orchestra Filharmonica della Scala in den großen Saal der Philharmonie.

Trier. (er) Womit soll man anfangen, um einen Mann anzukündigen, der schon zu Lebzeiten eine Legende ist? Der als Pianist und Dirigent mit allen bedeutenden Orchestern und Solisten dieser Zeit gearbeitet hat, unzählige Preise gewonnen und genauso viele Platten, CDs, und Kassetten verkauft hat, eine der spektakulärsten Persönlichkeiten der Musikszene und dazu noch Uno-Friedensbotschafter ist.

Am besten konzentriert man sich auf das, was Daniel Barenboim, fast weißhaarig, noch immer zeitlos jung und lebendig hält.

Auf dem Programm: Beethoven und Berlioz



"Musik ist Leben", bekennt der 1942 geborene Dirigent, und das gilt nicht nur für ihn: "Die Musik steht im Zentrum dessen, was wir als menschlich bezeichnen".

Dieses Menschsein durch die Musik erträglicher und womöglich ein Stück besser zu machen, hat den Mann mit den vielen Staatsangehörigkeiten und den russischen Vorfahren seinerzeit auch veranlasst, sein berühmtes West-Eastern Divan Orchestra zu gründen, in dem junge israelische, arabische und spanische Musiker zusammenarbeiten.

Nach Luxemburg kommt Barenboim als Dirigent und Pianist. Gemeinsam mit dem renommierten Orchestra Filharmonica della Scala (dem Orchester der Mailänder Scala) spielt er Ludwig van Beethovens Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll und Hector Berlioz' Symphonie fantastique op.14.

Das Konzert ist am 1. Juli, 20 Uhr, in der Philharmonie in Luxemburg, Karten nur noch an der Abendkasse.