Nach Eklat um Tanja-Gräff-Stück am Trierer Theater: Autor schreibt anderes Stück

Nach Eklat um Tanja-Gräff-Stück am Trierer Theater: Autor schreibt anderes Stück

Zwar wurde das Theater Trier erheblich kritisiert. Direkte finanzielle Folgen hat der Eklat um das gerade erst präsentierte und schon wieder abgesagte Theaterstück „Die rote Wand“, dessen Ausgangspunkt der Tod Tanja Gräffs sein sollte, für das Haus aber nicht. Auch ein Loch im Spielplan gibt es nicht.

Wie Theaterintendant Karl Sibelius mitteilt, hat er sich mit dem Autor Lothar Kittstein darauf verständigt, dass dieser dennoch ein Auftragswerk schreiben wird - über ein noch zu bestimmendes gesellschaftspolitisches Thema.

Sibelius hatte das für 2017 geplante Stück „Die rote Wand“ abgesagt, nachdem sich gezeigt hatte, dass die Mutter Tanja Gräffs nicht mit einer Inszenierung einverstanden ist.

Der in Bonn lebende Kittstein, Sohn eines Trierer Lehrerehepaars, hat sich als freier Autor einen Namen gemacht und ist seit 2013/2014 auch als Dramaturg für das Theater Bonn tätig.

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