Nicht nur für alte Lateiner: Ovid-Fest in der Trierer Tufa

Nicht nur für alte Lateiner: Ovid-Fest in der Trierer Tufa

Ein ganzes Wochenende lang steht die Tufa Ende Mai im Zeichen des Dichters Ovid und seines Epos "Metamorphosen". Dabei treffen Wissenschaftler, hochkarätige Autoren wie Christoph Ransmayr, Theaterkünstler, Kabarettisten und Schüler des Trierer Humboldt-Gymnasiums aufeinander.

Trier. Entstanden ist die Idee durch ein internationales Comenius-Projekt, bei dem sich Schüler aus fünf Ländern künstlerisch mit Ovids mythischen Verwandlungen ("Metamorphosen") von Göttern und Menschen in Tiere und Pflanzen auseinandersetzten. Vom 27. bis 29. Mai sind die dabei geschaffenen Kunstwerke in der Tufa zu sehen.
Das Rahmenprogramm der Ausstellung hat es in sich. So kommt mit Christoph Ransmayr einer der renommiertesten österreichischen Schriftsteller, um aus seinem Roman "Die letzte Welt" zu lesen. Unter der Leitung von Kapellmeister Valtteri Rauhalammi und in der Regie von Birgit Auernheimer zeigen HGT-Schüler, verstärkt durch Evelyn Czesla, Nico Wouterse und David Schroeder, die Händel-Oper "Acis und Galatea".
Die Kabarettisten Elmar Köcher und Matthias Beer präsentieren das Theaterstück "Ovid 2.0", der ehemalige Trierer Altphilologe und heutige Züricher Professor Ulrich Eigler spricht über die Verarbeitung einer Ovid-Geschichte in der Malerei.
Infos zu Details des Programms: www.hgt-trier.de
Tickets in den TV-ServiceCentern Trier, Wittlich Bitburg, unter 0651/7199-996 sowie online: www.ticket.volksfreund.de

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