Poetry Slam im Trierer Theater

Poetry Slam im Trierer Theater

Der Late-Night-Poetry-Slam ist inzwischen zur Kult-Veranstaltung im Trierer Theater geworden. Das Besondere: Zeitgenössische Poeten treten nicht gegeneinander an, der Wettkampf findet viel mehr zwischen zeitgenössischen Dichtern und Klassikern der Weltliteratur statt.

Trier. (red) "Dead or Alive" - Tot oder lebendig ist das Motto des Poetry Slam im Trierer Theater. Am Freitag, 11. Dezember, 23 Uhr, ist es wieder im Foyer des Theaters so weit. Beim Late-Night-Slam treten lebende Dichter gegen Klassiker der Weltliteratur an, die von Schauspielern des Trie rer Theaters gelesen werden.

Dabei geht es darum, wer besser beim Publikum ankommt: die lebenden oder die toten Dichter. Die Regeln entsprechen im Prinzip denen des klassischen Poetry Slam: Jeder Dichter, egal ob tot oder lebendig, hat nur sieben Minuten Zeit für seine Lesung. Nach jedem Auftritt bewertet eine aus dem Publikum gewählte Jury auf einer Skala von 0 bis 10.

Am Schluss wird noch einmal der "überlebende" lebende gegen den erfolgreichsten toten Dichter antreten. Dann entscheidet das Publikum per Applaus, wer der Sieger ist. Es treten auf: Nico Semsrott (Hamburg), Peffi (Reinsfeld), Das Ypsilon (Bonn) Herr Martinelli (Saarbrücken), Für die toten Dichter treten an: Susanne Krach (Überraschung), Helge Gutbrod (Jaques Prevert), Jan Brunhoeber (Goethe), Klaus-Michael Nix (Überraschung).

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