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Premiere in der Trierer Tufa: "Der Fall Max Mustermann"

Premiere in der Trierer Tufa: "Der Fall Max Mustermann"

Der neue Kurzfilm des Trie rer Regisseurs Achim Wendel, "Der Fall Max Mustermann", feiert am Sonntag, 4. September, um 20 Uhr Premiere in der Trierer Tufa. Der Streifen wurde in Berlin an der ehemaligen innerdeutschen Grenze gedreht und behandelt die Themen "Identität" und "Individualität".


In einer nicht näher definierten Zeit ist die Individualität abgeschafft worden. Bei einer Grenzkontrolle gerät ausgerechnet Max Mustermann ins Visier der Staatsmacht. Ist er wirklich derjenige, für den er sich ausgibt, oder hat er etwas zu verbergen? In einem Verhör versucht man, ihm sein Geheimnis zu entlocken. Achim Wendel sagt über seine Arbeit: "Natürlich legt der Film Vergleiche mit totalitären Systemen nahe. Aber mir geht es ebenfalls um die andere Perspektive: dass viele Menschen sich selbst verleugnen, um Widerständen zu entgehen."
Gezeigt werden auch Wendels preisgekrönte Vorgängerwerke "London liegt am Nordpol", "Pizza Amore" und "Die zwei Gesichter".
Karten gibt es in den TV-Service-Centern Trier, Bitburg und Wittlich. red