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Resolut zeitgenössisch

Resolut zeitgenössisch

Enrico Lunghis Biografie ist nicht gerade typisch für einen Museumsdirektor - bevor er sich ganz der Kunst zuwandte, studierte er Elektrotechnik. Seine Arbeit scheint von seinem unorthodoxen Lebensweg zu profitieren: Für weitere fünf Jahre wird der Luxemburger Direktor des Musam bleiben.

Luxemburg. Enrico Lunghi wird für weitere fünf Jahre Direktor des Musée d\'art Moderne (Mudam) in Luxembug. Es ist bereits die zweite Amtstzeit des Luxemburgers. Lunghi ist Sohn italienischer Immigranten. Vor seinem Studium der Kunstgeschichte und Archäologie in Straßburg studierte er Elektrotechnik.
Seit 2009 ist er Chef des Mudam, zudem ist er Autor vieler kunsthistorischer Abhandlungen. Der Verwaltungsrats des Museums bestätigte mit der Personalie Lunghis Orientierung und unterstützt sein resolut zeitgenössisches Programm. Während seiner ersten Amtszeit setzte Enrico Lunghi unter anderem auf die Präsentation der Museumssammlung. Als weiterer Schwerpunkt gilt ein originelles Programm mit thematischen Ausstellungen wie Brave New World und L\'Image papillon, neben großen Monografien von Künstlern wie Daniel Buren, Sanja Ivekovic und Lee Bul. Seit 2010 steigen die Besucherzahlen des Mudam kontinuierlich an. Für seine zweite Amtsperiode ist Enrico Lunghi dazu angehalten, sich der Konsolidierung der im Verlaufe seiner ersten Amtszeit erzielten Ergebnisse anzunehmen. Dies bezieht sich hauptsächlich auf die Besucherzahlen des Mudam, seine Sichtbarkeit und Identität. Auch weiterhin sollen seine Programmgestaltung die aktuellen Entwicklungen der Kunstwelt spiegeln sowie seine Aktivitäten im Bereich von Besucherbindung und -gewinnung fortgeführt werden. red