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Sieben Künstler, ein Ort

Sieben Künstler, ein Ort

Die Kultur Initiative Zendscheid macht sich für die Stärkung des kulturellen Lebens im Ort stark. Am Sonntag zeigten sieben Künstler ihre Arbeiten.

Sieben Künstler, ein Ort
Foto: Rudolf Höser (rh), Rudolf HOESER ("TV-Upload H?ser"

Zendscheid Ausgehend von der Künstlerin Lydia Weber, die mit der Installation des Kunsthauses Zendscheid vor Jahren den Grundstein für die kulturelle Entwicklung in dem kleinen Eifeldorf legte, zeigten sieben Künstler ihre Arbeiten in ihren Ateliers, verteilt auf die ganze Ortschaft Zendscheid. bWeber selbst zeigte ihre Bilder und Arbeitsabläufe aus der Werkgruppe "Geträumtes Leben und gelebter Traum". Ihre Liebe zur Eifel und der Malerei demonstrierte Renate Eis in ihren mit Pastellfarben erstellten Arbeiten. Dabei lenkte sie den Blick auf Landschaften und Natur.
Dolers, jene labyrinthartigen Muster, von denen der Künstler Olivier Rijken aus Kyllburg eines darstellte, erregten die Aufmerksamkeit der Besucher. Speziell für diesen Sonntag hatte er einen Doler hinter der Kapelle in Zendscheid gemäht.
Steinbildhauer Hans Reijmerink präsentierte seine Skulpturen, die aus verschiedenen Hartsteinsorten und Kalkstein gearbeitet sind. Im kunsttherapeutischen Atelier von Brigitte Dijksma und Thomas Nebgen boten die beiden Künstler den Besuchern einen neuen Zugang zu ihrer eigenen Kreativität. Erik Westen und Annemieke Gudden zeigten in ihrer Schreinerwerkstatt die vielen Möglichkeiten mit der umweltfreundlichen Rinde Bark aus Uganda.
Bark lässt sich gut bemalen, aber auch vielfältig anders verwenden, etwa zum Bespannen von Lampen. Ute Krautkremer und Christoph Seidel zeigten ihre bemerkenswerten Exponate im Zendscheider Kunsthaus.
"Schön, dass so viele Besucher den Weg nach Zendscheid gefunden haben. Die Rückmeldungen, die uns erreicht haben, bestätigen unseren eingeschlagenen Weg als richtig und machen uns Mut für die Zukunft", sagte Lydia Weber.