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Spanisch und sanft

TRIER. "Der Paganini der Gitarre" ist erneut in Trier zu Gast: Professor Aldo Lagrutta ist ein erstaunlicher Konzertmusiker mit einer ebenso erstaunlichen Vergangenheit. Am Sonntag, 22. Januar, wird er im Kurfürstlichen Palais auftreten. ARRAY(0x1762c0d8)

Seine Zuhörer fasziniert er mit leisen, einfühlsamen Tönen, die von tiefem inneren Frieden künden. Der Gitarren-Virtuose ist ein Meister darin, durch zarte Klänge Akzente zu setzen. Wegen seiner technischen Perfektion und seiner hervorragenden Fähigkeit, wirkungsvoll und einfühlsam Bilder und Stimmungen zu erzeugen, wird Aldo Lagrutta von Kritikern auch als der "Paganini" oder "Chopin der Gitarre" bezeichnet. Manche stellen ihn bereits in die Nachfolge solcher Altmeister wie Pepe Romero, Andrés Segovia oder Narciso Yepes. Aldo Lagrutta hat bei Antonio Lauro und Leopoldo Igarza am Konservatorium für Musik in Caracas studiert und wurde nach nur drei statt normalerweise neun Jahren wegen seiner künstlerischen Begabung im Alter von 17 Jahren zum jüngsten jemals ernannten Professor in der Geschichte Venezuelas. Nach 15 Jahren Lehrtätigkeit als Professor in Südamerika und den USA widmet er sich nun nur noch seinen Konzerten, die ihn nach Kanada, Afrika, in die USA und nach Europa geführt haben. Mit seinem Programm "España - spanische Meisterwerke aus drei Jahrhunderten" zeigt Lagrutta nun am Sonntag, 22. Januar, um 17 Uhr im Kurfürstlichen Palais in Trier sein Können. Kartenvorverkauf in der Jacobi Drogerie, Fleischstraße 49, Telefon 0651/73456, und im Musikhaus Kessler, Dietrichstraße 49, Telefon 0651/73102. Die Tageskasse ist am 22. Januar ab 13 Uhr geöffnet, Telefon 0172/9426320.