"Stücke der letzten Tage"

"Stücke der letzten Tage"

TRIER. (red) Ein Stück, das auf den deutschen Bühnen derzeit großen Erfolg hat, ist zusätzlich ins Studio-Programm des Theaters Trier aufgenommen worden: "Bash - Stücke der letzten Tage" von Neil LaBute hat am Samstag, 8. Februar, 20 Uhr, Premiere.

Ein Manager, zwei Studenten, eine junge, alleinerziehende Mutter. Drei Geschichten über Karriere, Party und Liebe, an deren Ende jeweils ein Mord steht. Tatmotive sind Erfolgsdruck, pure Lust am Leiden anderer oder Rache - Formen alltäglicher Gewalt, die zum Mord kulminieren. Diese "Stücke der letzten Tage" handeln vom Verfall der Werte und der zunehmenden Kälte der Zeit - und sie stellen zu Beginn des dritten Jahrtausends die ältesten Grundfragen der Menschheit: Was ist Schuld? Was ist ein Menschenleben wert? Das 1999 uraufgeführte Stück gilt der Kritik als "Faustschlag ins Zentrum unserer Zivilisation". Sein Verfasser, der amerikanische Filmautor Neil LaBute, wurde von der Zeitschrift "Theater heute" zum "Besten ausländischen Autor" der vergangenen Theatersaison gekürt. In Trier inszeniert Andreas Wiedermann. Es wirken mit: Susanne Meyer, Pia Röver, Marcus Angenvorth, Tim Olrik Stöneberg. Karten: (0651) 718-1818.