Tanz aus aller Welt

Akram Khan, in London geborener Sohn von Einwanderern aus Bangladesch, bedient sich in "Until the Lions" nicht nur einer indischen Erzählung, sondern übernimmt auch Elemente des indischen Tanzstils Kathak. Zu sehen am 20. und 21. Januar.

Sie sehen aus wie chinesische Schriftzeichen oder einfach wie Strichmännchen - die Tuschezeichnungen von Henri Michaux, die Marie Chouinard zum Leben erweckt. Die Kanadierin ist mit ihrer Kompanie am 16. und 17. Februar zu Gast. Zweites Stück im Programm: ihr moderner Klassiker, das "Sacre du printemps".Anne Teresa De Keersmaeker, Stammgast in Luxemburg, führt am 1. März "Rain" mit Livemusik auf. So minimalistisch wie die Musik von Steve Reich sind das Bühnenbild und die geometrischen Bewegungen der Tänzer. Auf die Spuren des Romanhelden Younes aus "Die Schuld des Tages an die Nacht" begibt sich Hervé Koubi, Franzose mit algerischen Wurzeln am 16. Mai. Zugleich ist sein Stück eine Suche nach der eigenen Identität.