Tanz und Theater

Olivier Garofalo ist "author in residence" am Théâtre National du Luxembourg. In seiner Auftragsarbeit Heimat ist kein Ort befasst sich der der junge Dramatiker mit Wohnungsnot und Gentrifizierung in Großstädten.

Die Uraufführung ist am 18. März.

16 Theaterstücke in vier Jahren, Tod nach Alkoholvergiftung mit 35 - der Österreicher Werner Schwab hat ein Leben im Zeitraffer geführt. Eines seiner Werke kommt im Theater Esch vom 30. März bis zum 1. April als Wiederaufnahme auf die Bühne: Erna, Grethe und Mariedl sind Die Präsidentinnen - "Leute, die glauben, alles zu wissen, über alle zu bestimmen", wie Schwab im Vorwort schreibt.
Bei Luigi Pirandello suchen sechs Personen einen Autor. Der Komponist Claude Lenners und der Regisseur Frank Hoffmann haben daraus ein Musiktheaterstück entwickelt: Sechs Personen suchen einen Komponisten und geratren an ein Damenorchester - bestehend aus sieben Musikerinnen und einer Putzfrau. Zu sehen am 1., 3. und 5. März im Théâtre National du Luxembourg.

Die Schachnovelle von Stefan Zweig wird am 18. Januar im Aalt Stadhaus in Differdange aufgeführt. Das Besondere an dieser Aufführung: Die Inszenierung orientiert sich speziell an den Bedürfnissen tauber und hörgeschädigter Personen.
Immer am Dritten eines Monats präsentiert das Trois C-L in der Banannefabrik Les 3 du Trois. Im Fe-bruar eine Édition spéciale mit der jungen Choreographin Léa Tirabasso. Dafür ist - ausnahmsweise - Eintritt zu zahlen. Im März, wenn sich in Tanz, Video und Ausstellung alles um das Thema "Rituale" dreht, gilt wieder das übliche Konzept: Jeder gibt am Ausgang so viel, wie ihm der Abend wert war.

Sie war Tänzerin am Teatro Colón in Buenos Aires, ziert eine argentinische Briefmarke zum Thema Tango und stammt - na klar - aus Düsseldorf. Nicole Nau ist mit Ehemann Luis Pereyra und der Tanz-Show Vida II am 17. Februar im Trifolion zu erleben.
Das Tagebuch der Anne Frank ist eines der berühmtesten und bewegendsten schriftlichen Zeugnisse aus der Zeit des Nationalsozialismus. Regisseur Charles Muller hat den Text als Ein-Personen-Stück aufbereitet. Fabienne Elaine Hollwege spielt in einer Koproduktion von Theater Esch und Artdeluxe Wien. In Esch war das Stück bereits zu sehen, am 19. Januar kommt es ins Cube 521 nach Marnach.

Jede Menge Höhepunkte, unter anderem drei Inszenierungen des Deutschen Theaters Berlin, gibt es natürlich auch im Grand Théâtre. Mehr dazu lesen Sie auf Seite 4.

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