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Theater-Eklat um Tanja-Gräff-Stück: Trierer Kulturdezernent kündigt Konsequenzen an

 PK zum Neubau des Theaters Trier. Theater, Thomas Egger. TV-Foto: Friedemann Vetter
PK zum Neubau des Theaters Trier. Theater, Thomas Egger. TV-Foto: Friedemann Vetter FOTO: Friedemann Vetter
Trier. Nach dem Eklat um die Theateraufführung „Die rote Wand“ über den Fall Tanja Gräff geht der Trierer Kulturdezernent Thomas Egger davon aus, dass das „nicht ohne Konsequenzen bleiben wird“. Katharina de Mos

Egger kritisiert Schauspielchef Ulf Frötzschner, der die Mutter Tanja Gräffs zwar per Mail über die Pläne informiert, jedoch nicht überprüft hatte, ob sie einverstanden ist.

Für den Kulturausschuss sei das Einverständnis Voraussetzung für eine Aufführung gewesen. Intendant Karl Sibelius habe sich richtig verhalten, indem er das Stück strich . Wie die Konsequenzen aussehen, liegt in der Hand des Intendanten, der sich dazu derzeit nicht äußert.