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Theater Trier: Software macht Kontrolle möglich

Theater Trier: Software macht Kontrolle möglich

2,1 Millionen Euro zu viel gibt das Trierer Stadttheater in diesem Jahr aus. Nach dem Ende der Ära Sibelius sollen nun Organisation und Planung verbessert werden.

Der Stadtrat Trier hat dazu dem Kauf einer neuen Computer-Software zugestimmt.
Die 75 000 Euro teure Investition soll es ermöglichen, alle Bereiche der Theaterverwaltung aufeinander abzustimmen und nachprüfbar zu machen. Spielpläne, Produktionspläne und Budgetberichte sollen in Zukunft per Knopfdruck erstellt werden können. Weil das Programm die Internetseite des Theaters einbezieht, profitieren auch die Besucher: Die Homepage soll aktueller und verlässlicher werden.
Den Verantwortlichen im Theater wird es mit dem neuen IT-Managementsystem möglich sein, Spiel- und Probenpläne zu erstellen und dabei unmittelbar die Daten der dafür erforderlichen Zeit-, Personal-, Raum- und Finanzressourcen abrufen zu können. Bislang, so hatten die Recherchen des Trierischen Volksfreunds ergeben, war ein schneller Überblick nicht möglich. Sofern die neue Software so funktioniert wie beabsichtigt, erhält Verwaltungsdirektor Herbert Müller durch sie zudem ein Instrument für ein effektives Controlling. Für die Schulung der Mitarbeiter hat die Stadtverwaltung 15 000 Euro eingeplant. Die jährlichen Folgekosten werden auf 7000 Euro geschätzt. r.n.