THEATER

TRIER. (red) Beim zweiten Sinfoniekonzert des Trierer Theaters in dieser Spielzeit spielt der israelische Cellist Ithay Khen. Auf dem Programm am Donnerstag, 30. Oktober, 20 Uhr, stehen Werke Honegger, Lalo und Beethoven.

Der Komponist Arthur Honegger (1892 bis 1955 ) war zeitlebens von schweren Maschinen fasziniert. Seine vorzügliche Begeisterung galt dabei großen Lokomotiven. In seiner Komposition "Pacific 231" schildert er tonmalerisch die Fahrt eines solchen Ungetüms: das langsame Aufwärmen, den mühsamen Start und schließlich die rasende Fahrt. 1924 in Paris uraufgeführt, begründete Honegger mit diesem Werk seinen Weltruhm.Edouard Lalo (1823 bis 1892) setzte sich als Bratscher und Cellist unermüdlich für die Werke der Wiener Klassiker, die in Frankreich nicht immer einen leichten Stand hatten ein. Als Komponist hinterließ er neben Kammermusik und Liedern auch eine Reihe von Violinkonzerten, sowie ein Konzert für Violoncello und Orchester. Das 1876 in Paris uraufgeführte Werk in d-moll gehört zu den herausragendsten und meistgespielten Stücken seiner Gattung.Die Entstehungsgeschichte von Ludwig van Beethovens 2. Sinfonie D-Dur op. 36 ist durch viele Skizzen hervorragend dokumentiert. Lange Zeit als heiter eingestuft, birgt sie jähe Brüche und Abgründe, die schon auf Beethovens "heroische" Periode vorausweisen.Solist im 2. Sinfoniekonzert ist der israelische Cellist Ithay Khen, der unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim oder Sir Simon Rattle europaweit Furore gemacht hat. Die musikalische Leitung hat Andreas Henning.

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