Treffen der Könner

Instrumental ist die Thomas Blug Band ein Garant für Qualität: Keine Frage, "die Jungs können was", wie Bandleader Thomas Bug dem Publikum, durchaus verzichtbar, weil hörbar, erklärte. Die Jungs, das sind Bernd Wittmann (Keyboards), Wolf Simon (Schlagzeug) und Raoul Walton (Bass).

Die haben den ersten Teil des Konzerts - mehr unfreiwillig, aber nicht ungern - allein bestritten. Der Platz des Sängers blieb vorerst leer.

Nicht Berenice van Leer, wie angekündigt, ließ auf sich warten. Sänger Karl (Frierson (De Phazz) steckte auf der Autobahn fest. Profi und Könner auch er. Die Anmoderation von Kollege Blug brauchte er bei seiner Ankunft nicht abzuwarten. Aus dem Auto auf die Bühne und direkt ans Mikrofon, mitten im Song, packte Frierson Improvisationen wie einstudiert aus. Bei aller musikalischen Güte der Band fehlte ihr das bis dahin noch - die unvergleichliche Soul-Stimme, emotional, leidenschaftlich und stark. Mit Billie Jean dann der richtige Einstand Friersons - einer, der zündete und das Publikum mitriss. Und wer sich an Jimi Hendrix (unter anderem mit Electric Ladyland) wagt und seine eigene Version so gut verkauft, dass sie dem Original nicht nachsteht, der kann wirklich etwas - davon musste jeder nach zwei Stunden im Brunnenhof überzeugt sein.

Es war ein makelloses Konzert, das die Thomas Blug Band mit schlafwandlerischer Sicherheit ohne Verlust von Authentizität und Freude gespielt hat. Eine Überraschung: Das Jimi-Hendrix-Projekt, an dem Blug arbeitet, hat ein Mitglied mehr: "Karl ist dabei", verkündete Gitarrist Blug spontan. "Blug plays Hendrix" ist unter anderem am 10. September im Ducsaal in Freudenburg zu hören. Darauf darf man sich freuen.

KurzkritiK: Thomas Blug Band in Trier

Treffen der Könner

Instrumental ist die Thomas Blug Band ein Garant für Qualität: Keine Frage, "die Jungs können was", wie Bandleader Thomas Bug dem Publikum, durchaus verzichtbar, weil hörbar, erklärte. Die Jungs, das sind Bernd Wittmann (Keyboards), Wolf Simon (Schlagzeug) und Raoul Walton (Bass). Die haben den ersten Teil des Konzerts - mehr unfreiwillig, aber nicht ungern - allein bestritten. Der Platz des Sängers blieb vorerst leer. Nicht Berenice van Leer, wie angekündigt, ließ auf sich warten. Sänger Karl (Frierson (De Phazz) steckte auf der Autobahn fest. Profi und Könner auch er. Die Anmoderation von Kollege Blug brauchte er bei seiner Ankunft nicht abzuwarten. Aus dem Auto auf die Bühne und direkt ans Mikrofon, mitten im Song, packte Frierson Improvisationen wie einstudiert aus. Bei aller musikalischen Güte der Band fehlte ihr das bis dahin noch - die unvergleichliche Soul-Stimme, emotional, leidenschaftlich und stark. Mit Billie Jean dann der richtige Einstand Friersons - einer, der zündete und das Publikum mitriss. Und wer sich an Jimi Hendrix (unter anderem mit Electric Ladyland) wagt und seine eigene Version so gut verkauft, dass sie dem Original nicht nachsteht, der kann wirklich etwas - davon musste jeder nach zwei Stunden im Brunnenhof überzeugt sein. Es war ein makelloses Konzert, das die Thomas Blug Band mit schlafwandlerischer Sicherheit ohne Verlust von Authentizität und Freude gespielt hat. Eine Überraschung: Das Jimi-Hendrix-Projekt, an dem Blug arbeitet, hat ein Mitglied mehr: "Karl ist dabei", verkündete Gitarrist Blug spontan. "Blug plays Hendrix" ist unter anderem am 10. September im Ducsaal in Freudenburg zu hören. Darauf darf man sich freuen.