Regionale Musikszene Trierer Kultband Flastic: Eine Story mit Frank Farian und „Maria Huana“

Trier · Vor 40 Jahren erschien ihr Debüt-Album auf Vinyl: Die Band Flastic gehörte in den 80ern zu den bekanntesten Bands der Region, auch ein Star-Produzent wurde damals auf sie aufmerksam.

 Flastic (von links): Uwe Fischbach (Keyboards und Gesang), Willi Weirich (Sound & Technik), Dieter Hauser (Schlagzeug), Andreas Schmitt (Gitarre), Willi Maxheim (Gesang & Gitarre), Hans Maxheim (Bass).

Flastic (von links): Uwe Fischbach (Keyboards und Gesang), Willi Weirich (Sound & Technik), Dieter Hauser (Schlagzeug), Andreas Schmitt (Gitarre), Willi Maxheim (Gesang & Gitarre), Hans Maxheim (Bass).

Foto: Flastic

1984. Musik-Deutschland steht vor den Überschwemmungsschäden der Neuen Deutschen Welle. Von Frl. Menke mit dem „Tretboot in Seenot“ gebracht und der „Sennerin vom Königssee“ endgültig gekentert, finden sich nur noch wenige junge deutsche Musiker, die sich diesem kulturellen Tsunami zugehörig fühlen. So auch die Trierer Band FLASTIC, die in diesem Jahr ihren ikonischen Longplayer FLASTIC veröffentlichen. Gegründet 1981 und benannt nach einem längeren Wortspiel, bei dem Shampoo und Alkoholkonsum die entscheidenden Rollen spielen, scheint FLASTIC auf den ersten Blick eine typische NDW-Band zu sein. Deutsche Texte, teils provokant („Monarchie in Germany“) oder visionär („Maria Huana“ hätte nach 40 Jahren das Zeug, die Hymne der Legalisierung zu werden), das klingt erstmal nach Genre und leider auch nach ein wenig zu spät gekommen. Frl. Menke sei Dank.