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Trierer Schauspieler Tim Olrik Stöneberg in Fernsehkrimi zu sehen

Trierer Schauspieler Tim Olrik Stöneberg in Fernsehkrimi zu sehen

Langjähriger Schauspieler am Theater Trier, Porta-Nigra-Zenturio, Theatersportler: Wer sich nur ein bisschen mit der regionalen Kulturszene auskennt, dem ist der Name Tim Olrik Stöneberg ein Begriff. Am 2. Februar wird er neben Annette Frier in einem Sat.1-Krimi zu sehen sein.

"Ich darf nichts zur Handlung verraten!" Der Versuch, Tim Olrik Stöneberg Details zu seiner Rolle im Actionkrimi "Die Truckerin" zu entlocken, geht ins Leere. Dass Stönebergs Faust am 2. Februar auf Sat.1 ins Leere schlägt, ist eher nicht zu erwarten.Eiseskälte und ein cooles Auto


Bereits 2013 hat er beim Tatort "Eine Handvoll Paradies" einen raubeinigen Typen gespielt, der gerne mal zulangt. Diesmal spielt er zusammen mit Annette Frier in einem "sehr actiongeladenen Thriller mit Explosionen, Schießereien, Prügeleien und Verfolgungsjagden" eine wichtige Nebenrolle. Über seine Filmfigur als "Tibor" verrät der 42-Jährige nichts.

In der Story geht es um die Witwe eines Truckers, der bei einem mysteriösen Unfall ums Leben gekommen ist. Sie setzt sich selbst ans Steuer, um den Lebensunterhalt für sich und ihre Tochter zu bestreiten, und gerät dabei in gefährliches Fahrwasser.

Stöneberg gibt Einblicke von der Arbeit am Set: "Die Schauspieler werden gut umsorgt, zum Beispiel wird man mit einem coolen Auto am Hotel abgeholt und zum Drehort gefahren. Mein erster von insgesamt drei Drehtagen fing abends an, von 19 Uhr bis morgens um fünf Uhr. Es war eiskalt und die meiste Zeit habe ich mit Warten verbracht, das ist normal beim Film." Der technische Aufwand war enorm: Kräne, Windmaschinen, Polizei-Einsatzwagen - "da habe ich die Kälte ganz vergessen".

An einem kompletten Drehtag entstehen nur etwa ein bis fünf Minuten Sendezeit. "Jede Szene muss auf den Punkt genau sitzen, jede Einstellung wird mindestens dreimal von verschiedenen Positionen gefilmt und jedes Mal muss sie bis ins kleinste Detail exakt genauso wiederholt werden. Patzer kommen nicht gut an - jede Minute beim Film ist bares Geld."

Offenbar hat Stöneberg bisher gute Drehs abgeliefert: In den nächsten Monaten ist er in den Serien "Helen Dorn", "Die Rentnercops" und "Heldt" zu sehen. Möglicherweise ist das der Anfang einer Filmkarriere. Mit dem Intendantenwechsel im vergangenen Jahr war seine 13-jährige Tätigkeit als angestellter Schauspieler am Theater Trier beendet - um als freiberuflicher Schauspieler überleben zu können, ist er für viele Engagements offen.

Zurzeit stehen diverse Theaterprojekte in der Region auf dem Plan. Und auch auf seine wichtigste und schönste Rolle bereitet er sich derzeit zusammen mit Lebensgefährtin Nadine Eisenhardt vor - die beiden werden nämlich Eltern.Extra

Wer sich "Die Truckerin" zusammen mit Tim Olrik Stöneberg ansehen möchte, hat am 2. Februar um 20.15 Uhr im Cheers in der Antoniusstraße beim Public Viewing die Gelegenheit dazu. Dann wird sich herausstellen, ob der Trierer Schauspieler einen Guten oder einen Bösen spielen wird. kap